Jury

Klavier | Violine | Gesang | Kammermusik | Korrepetitoren

Klavier

 

Prof. Alexander Jenner
Alexander Jenner studierte an der Hochschule für Musik in Wien unter den Professoren Bruno Seidlhofer und Richard Hauser. Er gewann mehrere erste und zweite Preise bei internationalen Klavierwettbewerben. Er spielte Konzerte in aller Welt. Mit 40 Jahren wurde er Professor an der Hochschule für Musik in Wien. Keiner seiner Schüler fiel jemals in einem Examen durch und eine große Anzahl gewann Wettbewerbe. Alexander Jenner hat von mehreren Regierungen Ehrenmedaillen für seine künstlerische Leistung erhalten.
Lura Johnson
Die Pianistin Lura Johnson hat gemeinsam mit dem Cellisten Ilya Finkelshteyn 2015 den 2. Preis beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in der Kategorie Kammermusik errungen. Begnadete Musiker, wie Leon Fleisher und Robert McDonald waren ihre Lehrer. Lura Johnson ist nicht nur 1. Pianistin der Delaware Sinfonie. Seit 2007 besteht auch eine enge Zusammenarbeit mit dem Baltimore Sinfonie Orchester; mit beiden Orchestern tritt sie solistisch auf. Darüber hinaus hat sie mit Yo Yo Ma, Itzhak Perlman, Midori, Leila Josefowicz, Joshua Bell und Jean-Yves Thibaudet zusammen gearbeitet, sowohl bei Orchesteraufführungen als auch bei Tonaufnahmen. Ihre große Liebe ist die Kammermusik. Unter ihren Vortragspartnern findet sich der Konzertmeister des Baltimore Sinfonie Orchesters, Jonathan Carney, mit welchem sie den kompletten Brahms Violinsonaten Zyklus aufgenommen hat, sowie der Klarinettist Anthony McGill, die Cellisten Ilya Finkelshteyn, Amit Peled und Kenneth Slowik, sowie die Flötistin Marina Piccinini. Frau Johnson führt seit 2002 eine Klavierklasse am Peabody Konservatorium. 2013 wurde sie zur Direktorin der Abteilung für Kammermusik an der Georgetown University in Washington ernannt.
Prof. Paweł Kamasa
Der gebürtige Warschauer Paweł Kamasa absolvierte sein Klavierstudium bei Rudolf Buchbinder, Jorge Bolet und Harry Datyner und lehrt seit 1997 selbst an Konservatorien und Hochschulen in der Schweiz und in Polen. Kamasa realisiert auch eigene Projekte wie z. B. die kommentierten Rezitals „Mazurka – von Chopin zu Szymanowski“ oder das von ihm inszenierte Kammerspiel „Musik der Briefe“, wo er neben den späten Klavierstücken von Johannes Brahms die Briefe von Clara Schumann an den Komponisten in eigener polnischen Übersetzung dem Publikum in Polen vorstellt. Die Deutschland-Premiere des Projekts fand 2012 in der Stiftung Burg Kniphausen in Wilhelmshaven statt. 2014 erschien bei DUX seine neueste CD mit der Gesamteinspielung dieser Brahms-Werke („…Kamasa strikes at the heart of late Brahms…“, BBC Music Magazine London, April 2015).
Prof. Johannes Kropfitsch
Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Hans Graf und Prof. Hans Petermandl. Weitere Studien bei Stanislav Neuhaus, Wilhelm Kempff und Alexander Jenner. Konzertdiplom mit einstimmiger Auszeichnung; erster Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Solist, Kammermusiker und Pianist des JESS–TRIO–WIEN. Seit 1998 Leiter einer Klasse künstlerischer Ausbildung und ab September 2008 Vorstand der Abteilung für Tasteninstrumente an der Konservatorium Wien Privatuniversität.
Maestro Yuki Miyagi
Yuki Miyagi wurde in Osaka (Japan) geboren und studierte Wirtschaft und Marketing an der Hitotsubashi-Universität und am Kingston College in England. Im Alter von 50 Jahren nahm er das Dirigentenstudium unter Kazuharu Shirakawa, Kurt Redel, Horst Stein, Ivan Fischer und Ondrei Renaut auf und gab 2000 sein Debüt in Europa mit der Slowakischen Philharmonie. Seit diesem Zeitpunkt ist er laufend ein geschätzter Gastdirigent bei berühmten Orchestern. Im Jahre 2010 wurde er Dirigent der Kunitachi Symphoniker in Japan und im April 2012 gab er sein Debüt in Großbritannien mit dem Royal Philharmonic Orchestra in London. Lobende Kritiken zeugen weltweit von der wachsenden Anerkennung und dem Erfolg seiner Dirigententätigkeit

Violine

Prof. Andrej Bielow
1981 in der Ukraine geboren, erhielt Andrej Bielow den ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren. Sein außergewöhnliches Talent zeigte sich rasch, sodass sich Professor Michael Kuzniezow seiner annahm und ihn weiter förderte. Bereits nach kurzer Lehrzeit trat Andrej Bielow öffentlich in Konzerten auf. Als Solist gastierte er bereits mit namhaften Orchestern in aller Welt. Er musizierte mit namhaften Dirigenten wie Kurt Masur, Yan Pascal Tortelier, Gianandrea Noseda, Miguel Gomez-Martinez, Christian Arming, Agnieszka Duzcmal, Olari Elts, Mihkel Kütson, Junichi Hirokami und Christoph Poppen, um nur einige zu nennen. Mit 15 Jahren kam Andrej Bielow nach Deutschland und studierte bei Prof. Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, wo er 2006 auch sein Konzertexamen absolvierte. Andrej Bielow ist Preisträger der internationalen Wettbewerbe Long Thibaud Paris (2002), Joseph Joachim Hannover (2000) und ARD München (1999). Über 20 CD Albums wurden bei Hyperion, Naxos, CPO, Avi Music, Solo Musica, Guttingi, Castor, Hänsler Profil, Hännsler Classic und Rekete Medien veröffentlicht. Von 2005 bis 2014 war er Primarius des renommierten Szymanowski-Quartets und gleichzeitig als Dozent im Fach Violine an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover tätig. Darüber hinaus ist er von 2013 an „Visiting Teacher“ der Royal Academy of Music in London, seit 2014 Professor für Violine an der Kunstuniversität Graz und leitet Meisterkurse in Europa, USA und Asien.
Prof. Arik Braude
„Anspruchsvoll, von warmer Intensität, strahlendem Klang und ein gut ausgewogenes, harmonisches Spiel“ attestiert man dem Geiger Arik Braude (Sulzbach-Rosenberg, Deutschland). Als Solist ist er mit Orchestern in den USA, Europa und Asien aufgetreten. Seine jüngsten Konzertauftritte mit Musik von Bach, Haydn und Mendelssohn (double) mit der Camerate der JVNY (Jeunes Virtuoses de New York), aber auch wiederholte Darbietungen in der New Yorker „Bargemusic“ sowie in Genf und in Frankreich fanden beim Publikum überaus großen Anklang. Als begeisterter Kammermusiker hat Herr Braude auch an vielen Kammermusikfestivals teilgenommen, von denen einige hier erwähnt seien: Music@Menlo (Kalifornien), Festival des Arcs (Frankreich), Killington Chamber Music Festival (Vermont, USA). Zahlreiche Konzertreisen führten ihn in die USA, nach Frankreich, Deutschland, Belgien und Italien. Arik Braude lehrt derzeit am Queens College und dem Mannes College of Music in New York. Seine Studenten sind als Solisten mit Orchestern in den USA (einschließlich des New York Philharmonic Orchestra), Frankreich und Deutschland aufgetreten. Ein Interview über seine Lehrmethode wurde in der Zeitschrift „The Strad“ gedruckt, in der Herr Braude auch Artikel für die Kolumne „Fragen Sie die Experten“ veröffentlicht hat. Arik Braude ist der künstlerische Leiter von JVNY, Inc. und der JVNY, des internationalen Kammermusikworkshops in Frankreich und Portugal.
Prof. Michael Frischenschlager
Geboren in Salzburg, studierte Violine, Dirigieren, Musikpädagogik und Musikwissenschaft in Salzburg, Innsbruck, Wien und Rom sowie bei Yehudi Menuhin. 1960-64 Geiger bei den Wiener Solisten und bei den Wiener Philharmonikern, 1964-71 Auftritte als Solist und Kammermusiker; seit 1971 Professor für Violine an der Wiener Musikhochschule bzw. Musikuniversität, 1992-96 deren Rektor.
Anna Kandinsky
Die in Moskau geborene Geigerin Anna Kandinsky absolvierte ihre Musikstudien am Moskauer Konservatorium, an der Musikhochschule Bern und postgradual am Royal College of Music in London bei den Professoren Elisabeth Gilels, Abraham Shtern, Valerij Klimov und Igor Ozim. Aus mehreren internationalen Wettbewerben ging sie erfolgreich hervor, unter anderem gewann sie Erste Preise bei der Münchner Konzertgesellschaft und beim Yehudi-Menuhin-Wettbewerb 1991 in Paris. In der Folge wurde sie von Lord Yehudi Menuhin zur Zusammenarbeit eingeladen; neben regelmäßigem Unterricht bei dem großen Geiger ebneten gemeinsame Tourneen und Konzerte durch ganz Europa den Weg für ihre solistische Karriere.
Als Solistin Auftritte mit renommierten Orchestern wie den St. Petersburger Philharmonikern und dem Royal Philharmonic Orchestra London auf. Sie gastiert in der Londoner Wigmore Hall und im Barbican Centre, in der Philharmonie am Gasteig und in der Münchener Residenz, in der Moskauer und der St. Petersburger Philharmonie, in der Tonhalle Zürich und im Wiener Konzerthaus ebenso wie bei den Festivals von Schleswig- Holstein, Edinburgh, Newcastle, Kopenhagen, Bad Kissingen und bei der Salzburger Mozartwoche.
Auf Einladung von Valerij Gergiev konzertierte sie bei den „Weißen Nächten“ in St. Petersburg sowie im finnischen Mikkeli und brachte dort unter Gergievs Leitung Alban Bergs Violinkonzert zur Aufführung. Regelmäßige Auftritte mit Yuri Bashmet bei seinem Fetival auf der Insel Elba stehen ebenso im Kalender der Künstlerin wie Konzerte mit dem Moskauer Kammerorchester unter seinem künstlerischen Leiter Alexander Rudin. Viele Jahre gastierte Anna Kandinsky auf Einladung von Natalia Gutman beim Internationalen Oleg Kagan Musikfestival Tegernsee.
Gidon Kremer lud sie zu seinem Kammermusikfest Lockenhaus ein. Mit seiner Kremerata Baltica spielte sie solistisch wie auch kammermusikalisch in sämtlichen Konzerthäusern Europas. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen neben Gidon Kremer und Natalia Gutman auch Künstlerkollegen wie András Schiff, Lars Vogt, Mikhail Rudy, Nobuko Imai und Miklós Perényi. In Österreich arbeitet die Wahlwienerin vor allem mit dem Altenberg-Trio und dem Pianisten Christopher Hinterhuber regelmäßig zusammen. Außerdem ist sie Gründungsmitglied des Streichtrios „Impression III“, das sich vorwiegend der Aufführung von Werken europäischer und russischer zeitgenössischer Komponisten widmet.
Anna Kandinsky war 2004 bis 2012 Lehrbeauftragte für Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, seit 2012 ist sie als Professorin für Violine mit der Leitung einer Solistenklasse am Joseph Haydn-Konservatorium im Österreichischen Eisenstadt betraut, weiters hält sie Gastprofessuren am Londoner Royal College of Music und am Shanghai Conservatory. Als Dozentin wird sie regelmäßig zu Meisterkursen für Violine von Westeuropa über Russland bis Asien eingeladen, unter anderem an die Hochschule für Musik Saarbrücken, zur Sommermusik Altensteig/Stuttgart und zum japanischen Osaka Music-Festival, Jurorin bei internationalen Wettbewerben in England, Russland und Italien (u.a. „Concorso R. Lipizer“, „London-Gates-Competition“, „Jampolsky-Competition“ etc.).
Durch die Familie Razumovsky und die gleichnamige Gesellschaft wurde Anna Kandinsky zur Primaria des in Wien beheimateten Razumovsky-Quartetts berufen. Anna Kandinsky spielt eine Violine von Nicolas Lupot, Paris 1806.
Prof. Elisabeth Jess-Kropfitsch
Elisabeth-Jess-Kropfitsch wirkt seit Jahrzehnten als Solistin mit bedeutenden Orchestern in den wichtigsten Musikzentren der Welt. Ihr Violinspiel ist geprägt von der Schule des berühmten Geigers Wolfgang Schneiderhan, bei welchem sie – nach frühen Wettbewerbssiegen – ihr Studium fortsetzte und ihre Diplomprüfung an der Wiener Musikhochschule mit Auszeichnung ablegte. CDs von ihr erschienen bei EMI, Hungaroton und Gramola. Als Primaria des JESS-Trio-Wien gibt Elisabeth Kropfitsch seit 1993 jede Saison 6 Abonnementkonzerte im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses. Sie konzertiert auf ihrer Violine „d’Elia 1751“ von Giambattista Guadagnini. Seit 2011 ist Mag. PD Elisabeth Kropfitsch Universitätsprofessorin im Konzertfach Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Orfej Simic
Nach der Ausbildung am Belgrader Musikgymnasium setzte der in Mostar geborene Violinist sein Studium 1982 in der Klasse von Marina Jaschwili an der berühmten Moskauer Tschaikovski-Musikhochschule fort. Während des Studiums wurde er bei nationalen Wettbewerben vier Mal mit dem 1. Preis ausgezeichnet. 1987 gewann er den 2. Preis beim Internationalen Studentenwettbewerb in Moskau sowie den Preis für die beste Interpretation russischer Musik. 1989 folgte der Studienabschluss (Diplom mit Auszeichnung) sowie die Übersiedlung nach Österreich. 1993 bekam er das Eastern Trust Foundation-Stipendium für ein Aufbaustudium (advanced solo studies) bei David Takeno an der Guildhall School of Music in London, welches Simic erfolgreich abschloss. Orfej Simic wurde vom London Symphony Orchestra, der „Barbican Virtuosi“ und dem Kammerorchester „Academy of St. Martin in the Fields“ engagiert wo er mit den berühmten Solisten und Dirigenten musiziert hat: Anne Sophie Mutter, Itzhak Perlman, Gidon Kremer, Efim Bronfman, Sir Colin Davies, Mariss Jansons, Sir Georg Solti, u.a. Er ist sowohl als Solist als auch in verschiedenen Kammermusikensenbles tätig. Auftritte in Österreich, Deutschland, Russland, Bulgarien, Frankreich, Großbritanien, im ehemaligen Jugoslawien, Ungarn und auf den Philippinen folgten. Mitwirkung bei Musikfestivalen wie Carintischer Sommer, Schubertiade, Styriarte und anderen. Orfej Simic lebt in Klagenfurt und bekleidet die Position des Stimmführers der 1. Violingruppe im Kärntner Sinfonieorchester.
Andreas Vierziger
Andreas Vierziger arbeitet als künstlerischer und strategischer Berater im Musikbereich und kooperiert international mit Festivals, Konzertveranstaltern, Orchestern, CD Labels, Bildungseinrichtungen und anderen Institutionen. In seiner vorangehenden Zeit als Artist Manager war er für mehrere renommierte Musiker und GRAMMY Preisträger verantwortlich.
Als gefragter Vortragender wurde er an weltweit renommierte Universitäten eingeladen, unter vielen anderen die Paris-Sorbonne, Tokyo University for the Arts, Helsinki Sibelius Akademie, Royal Academy of Music Kopenhagen, Zürcher Hochschule der Künste, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er einem Lehrauftrag nachgeht.Er war im Vorstand der Camerata Salzburg und Juror in mehr als 20 internationalen Musikwettbewerben, darunter etwa der Internationale Johannes Brahms Wettbewerb in Österreich, Fulbright Concerto Competition in den USA und Karol Szymanowski International Music Competition in Polen.

Gesang

Erwin Belakowitsch
Erwin Belakowitsch war Solist bei den Wiener Sängerknaben und studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Prof. Ralf Döring und KS Robert Holl. In mehr als sechzig Rollen aus Oper, Operette, Musical und Schauspiel gastierte er an den Staatstheatern Gärtnerplatztheater München, Schwerin, Cottbus, Braunschweig und Kassel, an den Theatern Regensburg, Münster, Luzern, Osnabrück, Magdeburg, am Tiroler Landestheater, am Vorarlberger Landestheater, den Vereinigten Bühnen Bozen, dem Stadttheater Klagenfurt, dem Schauspielhaus Wien, bei den Bregenzer Festspielen und den Seefestspielen Mörbisch. Er war mehrere Jahre Ensemblemitglied am Theater Ulm und am Meininger Staatstheater. Neben vielen anderen Preisen gewann er 2006 den Internationalen Joseph-Suder-Liedwettbewerb und 2010 den Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach. Liederabende und Opernproduktionen führten ihn nach Japan, Korea, Südamerika und Australien, wo er auch als Gesangsdozent an der Sydney University of Music tätig war. Zu seiner Diskographie zählen „Die schöne Müllerin“ und „Drang in die Ferne“ (Gramola records), Gesamtaufnahmen von „Der Bettelstudent“ und „Anatevka“ (oehmsclassics), sowie Lieder und Chansons von Walter Jurman (orlando records).
Olaf Bär
Der Bariton Olaf Bär begann seine musikalische Ausbildung schon in früher Jugend, als er in den traditionellen Knabenchor „Dresdner Kreuzchor“ eintrat. Ab 1978 studierte er an der Hochschule für Musik,“Carl Maria von Weber“ in Dresden. Nach seinem 1.Preis beim Walther-Gruner-Wettbewerb für deutsches Lied in London begann seine internationale Karriere als Konzert- und Liedsänger. Tourneen mit Liederabenden und Konzerten führten und führen ihn in die Musikzentren Europas und Amerikas, nach Australien, Neuseeland und Japan. Aber auch auf der Opernbühne hat Olaf Bär eine erfolgreiche Karriere aufzuweisen. Dabei hatte er Gelegenheit, mit zahlreichen namhaften Dirigenten zusammenzuarbeiten, so u.a. mit Sir George Solti, Nicolaus Harnoncourt, Bernard Haitink, Kurt Masur, Seiji Ozawa, Sir Colin Davis, Hartmut Haenchen, Riccardo Muti, Peter Schreier, Jeffrey Tate, John Eliot Gardiner, Franz Welser-Möst, Adam Fischer, Mark Minkowski, Fabio Luisi, Daniel Barenboim und Pierre Boulez. Prägend war für ihn die Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Joachim Herz, Ruth Berghaus, Jürgen Flimm, Hans Neuenfels, Andreas Homoki, Sven-Eric Bechtolf und Patrice Chereau. Der Staatsoper Dresden ist er seit Jahren mit einem Gastvertrag verbunden.. Gastspiele führten ihn an das Covent Garden Opera House in London, an die Mailänder Scala, die Wiener Staatsoper, die Staatsoper Berlin, die Opernhäuser in Paris, Amsterdam, Frankfurt, Zürich, Chicago, Rom, Neapel und Turin, sowie zu Festspielen in Bayreuth, Salzburg, Aix en Provence, Japan und Glyndebourne, den Wiener Festwochen und zur Ruhr-Trienale.
Seit dem Jahre 2004 hat Olaf Bär eine Professur (Liedklasse) an der Hochschule für Musik in Dresden.
Olaf Bär wird regelmäßig als Juror zu internationalen Wettbewerben eingeladen und gibt Meisterklassen, vorrangig spezialisiert auf das deutschsprachige Liedrepertoire.
Zahlreiche Einspielungen bei Firmen wie EMI, Decca, Philips u.a. dokumentieren seine sängerische Arbeit.
1998 wurde Olaf Bär der Schumann-Preis der Stadt Zwickau verliehen.
Helena Dearing
Helena Dearing wurde in New York City geboren und kam als Kind nach Österreich. Nach ihrer Matura mit Auszeichnung studierte sie an der Musikuniversität Wien bei Luise Scheit, Joseph Mertin, Erik Werba und Helmut Deutsch. Darüber hinaus Studium bei Nikolaus Harnoncourt und René Jacobs an der Scola Cantorum in Basel. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, Konzertreisen in fast alle europäische Länder sowie Japan und USA. Sie hat auf zahlreichen Festivals in ganz Europa und den USA konzertiert und mit namhaften Künstlern wie Norman Shetler, Manfred Honeck, Carlos Kalmar, René Jacobs, Jörg Ewald Dähler, Johann Sonnleitner, Claus Christian Schuster, Clemens Zeilinger, Eduard Kutrowatz, dem Altenberg Trio Wien, der Haydn Sinfonietta, der Haydn – Akademie Eisenstadt, der Capella Academica Wien, der Capella Istropolitana Bratislava, dem Göttinger Symphonieorchester, dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester u.v.a. zusammengearbeitet. Mehrere CDs mit Liedern von Franz Schubert, der Erstaufnahme der Walisischen Lieder von Haydn mit Harfe, frühen Liedern von Brahms mit historischem Klavier etc. H. D. ist seit vielen Jahren als Stimmbildnerin an der Musikuniversität in Wien tätig und wurde im Jänner 2007 habilitiert. 1999/2000 Gastprofessorin an der Musikuniversität Graz. Zahlreiche Kurse und Seminare zur Liedinterpretation und Musikgeschichte. Von 2007-2016 war sie künstlerische Leiterin des Internationalen Kammermusikfestes („Brahmsfest“) in Mürzzuschlag/Steiermark, das sie als Themenfestival mit detaillierten Schwerpunkten zum Leben und Werk von Johannes Brahms gestaltete. Seit 2013 veranstaltet sie alljährlich 4 Schubertiaden für das Komitee zur Förderung der Schubert-Gedenkstätte in Schloß Atzenbrugg/N.Ö., wobei es ihr ein besonderes Anliegen ist, junge LiedsängerInnen in diesem besonderen historischen Rahmen zu präsentieren.
Univ. Prof. Mag. Dr. Barbara Moser
Barbara Moser konzertiert als Solistin regelmäßig bei bedeutenden Festivals wie den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen und dem Schleswig-Holstein Musikfestival, in den USA und im asiatischen Raum, mit bekannten Orchestern wie der Academy of St. Martin in the Fields und dem Dallas Symphony Orchestra. Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sie sich auch intensiv der Kammermusik und der Liedbegleitung und konzertiert mit Sängern wie Annette Dasch, Natalie Dessay, Placido Domingo, Michael Schade und Mara Zampieri. Ihre Diskographie umfaßt neun Solo-CDs sowie mehrere Kammermusik- und Lied-CDs. Zu ihren Lehrern zählten Heinz Medjimorec, Rudolf Buchbinder und Elisabeth Schwarzkopf. Seit 1999 unterrichtet sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, hat sich 2005 habilitiert und 2007 ein Doktoratsstudium mit einer Disseration über Verzierungen in Bellinis Oper La Sonnambula abgeschlossen. Erhältlich in Buchform beim VDM-Verlag.
Prof. Benno Schollum
Studium und ab 1983 Lehrtätigkeit an der Wiener Musikhochschule (heute Universität für Musik). Zahlreiche Konzerte u.a. mit Yehudi Menuhin, Vladimir Fedoseyev, Manfred Honeck, Mstislav Rostropovich. Mit Menuhin und Sinfonia Varsovia CDs mit Haydns „Schöpfung“, Händels „Messias“, der 9. Beethoven u. Schubert-Messen. Mit Fedoseyev und dem Tchaikovsky Orchester Moskau Tchaikovskys „Jolanta“, sowie „Wilhelm Busch in Wort und Ton“ (Russell Ryan/Stephan Paryla) und die „Winterreise“ mit Graham Johnson. In der Verfilmung des „Freischütz“ von C.M. Weber (www.huntersbride.com) spielt er neben Juliane Banse, Olaf Bär, Franz Grundheber, René Pape u.a. den Kuno. Er ist Autor des in New York erschienenen Buches „German for Singers“.
Prof. Maija Weitz
Maija Weitz studierte Klavier an der Musik-Universität Wien bei Dieter Weber und Bruno Seidlhofer und absolvierte dort auch ihr Konzert-Diplom. Außerdem verbrachte sie als Sibelius-Stipendiatin ein Studienjahr in Ann Arbor (Michigan). Sie ist eine der bekanntesten Pianistinnen Finnlands auf den Gebieten der Kammermusik und der Liedbegleitung und trat mit international bekannten Opernsängern auf, wie zum Beispiel mit dem österreichischen Bariton Benno Schollum. Ihre Kammermusikpartner waren unter anderen Mitglieder der Wiener Philharmoniker, und der russische Geiger Sergei Kravchenko. Maija Weitz konzertiert oft und auf vielen Bühnen in verschiedenen Ländern. Ihre Zusammenarbeit mit der Wiener Musikwelt ist einer der wichtigsten Aspekte ihrer internationalen Aktivitäten. Sie unterrichtete zehn Jahre lang Klavier an der Sibelius-Akademie und war Klavierbegleiterin beim internationalen Opernfestival in Savonlinna. Maija Weitz hat regelmäßig Meisterkurse für Kammermusik gehalten, sowohl an der Sibelius-Akademie in Helsinki, als auch an der Danziger Musikakademie in Polen, und war Jury-Mitglied bei zahlreichen Klavier- und Kammermusikwettbewerben. 2016 wurde ihr vom österreichischen Präsidenten das goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen; im selben Jahr vom finnischen Präsidenten die Auszeichnung mit dem finnischen „Orden der weißen Rose”.
KS Prof. Helmut Wildhaber
Studium in Graz, wurde 1980 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, 1990 zum Kammersänger ernannt. Helmut Wildhaber gilt als Spezialist auf dem Gebiet des Oratoriums und Liedgesanges. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen von Lieder- und Arienabenden geben davon Zeugnis.

Kammermusik

Prof. Sophie Arbuckle 
Frau Arbuckle ist Mitglied der New Yorker Fakultät des Pre-College der Juilliard School und hat eine Gastprofessur für Viola an der Universität von Minho in Portugal. Ihr Violaspiel wird allgemein als ergreifend, auffallend einfühlsam, flexibel und geschmeidig weich bezeichnet. Frau Arbuckle hat unzählige Konzerte gegeben, die sie durch die USA, nach Kanada und Europa geführt haben. Bei den Kammermusik-Auftritten wären z.B. zu nennen: Music@Menlo (Kalifornien/USA), Bargemusic (New York/USA), Festival des Arcs (Frankreich) und die Königlich Flämische Philharmonie Kammermusikreihe (Antwerpen, Belgien). Zum Programm ihrer Solo-Auftritte gehören Mozarts Sinfonia concertante mit dem Belgorade Orchestra (Frankreich) und häufige Auftritte mit der Sudbury Symphony (Kanada). Erwähnenswert sind auch die Aufnahmen mit „Le Chant de Linos“. Als begeisterte Interpretin zeitgenössischer Musik, hat Frau Arbuckle auf vielen Tourneen die Premieren von Multimedia-Werken begleitet, unter anderen auch die Darbietungen der Tänzerin und Choreographin Ann Carlson bei Jacob’s Pillow. Frau Arbuckle ist Mitbegründerin und künstlerische Leiterin von JVNY, Inc., einem Ensemble von jungen professionellen Musikern, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Das Ensemble tourt ausgiebig in renommierten Konzertsälen zu beiden Seiten des Atlantiks und engagiert sich in Öffentlichkeits- und Gemeinwesenarbeit. Frau Arbuckle hält einen M.M. Abschluss der Juilliard School. Sie spielt eine Ferdinand Gagliano Viola.
Prof. Catalin Ilea
Catalin Ilea ist Professor an der Universität der Künste in Berlin. Geboren 1940 in Rumänien, studierte er Cello bei Georg Jarosievici, einem Schüler von Julius Klengel und Dimitrie D. Dinicu, einem Schüler Diran Alexanians. Er absolvierte die Musik-Akademie Bukarest mit Auszeichnung und wurde 1. Solocellist der Bukarest Philharmonie George Enescu. Im Laufe der folgenden Jahre erhielt er vier erste Preise bei internationalen Wettbewerben sowie Kritikerpreise 1992 und 2001. 1977 wurde Deutschland seine neue Heimat. Er gibt regelmäßig Meisterkurse u. a. in Deutschland, Belgien, Italien und Polen. Er war viele Jahre Mitglied des Ensembles Musica Nova, des Bukarest-Trios (zusammen mit Stefan und Valentin Gheorghiu) sowie des Sharon-Quartetts. Bereits in seiner Jugend hatte Catalin Ilea ein breites Solorepertoire, das alle musikalischen Stilrichtungen umfasste und heute eines der umfassendsten seines Fachs ist. Er spielt auf allen großen Bühnen Europas, Nordamerikas und Asiens, wo seine Konzerte durch „verblüffende Sensibilität, Autorität und Leichtigkeit“ Aufmerksamkeit erregen. Ilea bleibt seinem Stil treu, indem er ihn fortwährend verändert. Jede Interpretation unterscheidet sich von der vorangegangenen. Immer wieder betrachtet er die Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven und zwingt so sein Publikum zu ständigem Umdenken. Seine Konzerte sind ungewöhnlich, er provoziert die Vorstellungskraft seiner Hörer. Catalin Ilea hat über 20 CDs und Schallplatten eingespielt, darunter J. S. Bachs Solosuiten und Gambensonaten, die Cellosonaten von Brahms, Franck und Enescu, die Cellokonzerte von d´Albert, Schumann, Wilhelm Berger, Bottesini und Offenbach sowie die Symphonie Concertante von Enescu.
Oliver Kipp
Oliver Kipp studierte Violine an den Musikhochschulen in Hannover und Berlin bei Atila Aydintan und Thomas Brandis. Er erhielt entscheidende Impulse im Bereich der Kammermusik u.a. durch Hatto Beyerle (Alban Berg-Quartett) und durch Walter Levin (LaSalle-Quartett). 1999 gründete er das Hyperion-Trio. Mit diesem Ensemble schloss sich bald eine umfangreiche internationale Konzerttätigkeit an. Nach Wettbewebserfolgen beim Gyarfás- und beim Mendelssohn-Wettwerb in Berlin folgte 2001 mit dem Hyperion-Trio der 1. Preis in der Sparte Kammermusik beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach. Er hat einen Lehrauftrag für Kammermusik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.
Prof. Ernst Lintner
Ernst Lintner studierte an der Akademie Wien (heute: Universität für Musik) Lied bei Prof. Erik Werba, Oper bei Prof. A. Kolo, R. Holtenau, KS Renate Holm und KS A. Korn.
Bühnenauftritte: Sou Chong (Land des Lächelns), 1. Fremder (Vetter aus Dingsda), Alfred (Fledermaus), Sigmund (Walküre), Alte Oper in Frankfurt, Oper Gent, Oper Antwerpen, SF Berlin 9. Symphonie v. Beethoven etc. Zusammenarbeit: NÖ Tonkünstlerorchester, Stadttheater Baden, STPH Rheinland-Pfalz, Slowak. Philharmonie, SWF-Rundfunkorchester, ND Philharmonie, Frankfurter Symphoniker, Gothaer Philharmonie, etc. Sakralmusik Wr. Festwochen (Konzerthaus, Musikverein): Te Deum (Bruckner; Bizet), Stabat Mater (Rossini; Dvořák), Missa in Gloria (Puccini), Schöpfung (J. Haydn), etc.
Liederabende: 1996, 2008: Wr. Festwochen, Atzenbrugg, Pörtschach. 2015: Wien (Schubert, Schumann, Brahms, R. Strauss). 2017: im Eroica Saal „Schwanengesang“ (Schubert). 2018: „An die ferne Geliebte“ (Beethoven). Leitung des Neuen Künstlerforums www.kuenstlerforum.at.
Konzertveranstalter (ab 1989): Engagement von über 200 Ensembles, die z. T. Weltkarriere gemacht haben: z. B. Till Fellner (Klavier), Klarinettist u. Komponist Jörg Widmann, Weltgeiger Maxim Vengerov, Wr. Ensembles: JESS-Trio, Flieder-Trio, etc. Viele mitwirkende junge Musiker sind heute Mitglieder der Wr. Philharmoniker, Staats- und Volksoper, etc. Als Jurymitglied des Brahmswettbewerbes (seit 2006) engagiert E. Lintner regelmäßig Preisträgerensembles, er leitet seit 2010 den Internat. Dostal-Gesangswettbewerb.
Prof. Stefan Mendl
Stefan Mendl wurde in Wien geboren. Nach frühem Klavierunterricht bei Manfred Wagner-Artzt
Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Alexander Jenner.
Sein großes Interesse für Kammermusik führte 1988 zur Gründung des Wiener Klaviertrios.
Mit diesem Ensemble ist er seit rund 30 Jahren weltweit als Konzertpianist tätig.
Das Wiener Klaviertrio zählt zu Europas führenden Kammermusik Formationen und spielt seit 2006 alljährlich einen Zyklus von 4 Konzerten für die Wiener Konzerthausgesellschaft im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses.
Stefan Mendl unterrichtet seit 2015 Kammermusik mit Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er hält Meisterkurse und war Juror bei internationalen Wettbewerben (ARD-Wettbewerb München 2018, Joseph Haydn Wettbewerb Wien 2014).
Séverine Payet
Geboren in Montreal, erhält Séverine Payet ihre Studien am dortigen Konservatorium, an der Hochschule der Kunst Zürich und dem Conservatorio Lugano, wo sie 2005 mit dem Solistendiplom bei F. Benda abschließt. Wichtige Impulse bekommt sie bei Meisterkursen mit Sabine Meyer, Charles Neidich und Michael Collins.
Sie gewinnt mehrere Preise, darunter den Brahms Wettbewerb Zürich und den 1. Preis bei der Chamber Music Competition in Barletta, Italien.
Séverine ist eine gefragte Solistin, Kammermusikpartnerin sowie Solo-Klarinettistin der Beethoven Philharmonie. Sie konzertierte mit dem Orchestra della Svizzera Italiana in Lugano, beim Musikfestival Bern, beim Carinthischen Sommer in Österreich und mehrmals im kleinen Saal der Tonhalle Zürich und im Wiener Musikverein. Der Schweizer Komponist Rodolphe Schacher widmete ihr verschiedene Werke.
Als Orchestermusikerin tritt sie mit dem Berner Symphonieorchester, dem Kammerorchester Basel, dem Musikkollegium Winterthur oder dem Ensemble Kontrapunkt Wien auf.
Séverine ist Mitglied des Berner Bläser Oktetts, des Ensemble 5 und desTrio Clarion. Mit diesen Formationen folgt sie regelmäßig Einladungen zu wichtigen Festivals in der Schweiz, zum Carinthischen Sommer in Österreich, sowie nach Frankreich, Deutschland, Kanada, China oder Brasilien.

Korrepetitor*innen

 

Miyuki Maruyama
Miyuki Maruyama wurde in Toyama/Japan geboren. Sie erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren. Im Jahr 1993 begann sie ihr Studium im Klavierkonzertfach bei Prof. Alexander Jenner an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Im Oktober 1996 schloss sie ihr erstes Diplom ab .
Im Jahr 2000 schloss sie ihr Studium (zweites Diplom) mit dem akademischen Grad Magistra der Künste ab. Sie konzertierte bereits während ihrer Studienzeit in Europa und Japan als Solistin und Kammermusikerin und spielte oft in der Dirigentenklasse bei Prof. Leopold Hager und Herrn Yuji Yuasa an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und auch bei internationalen Musikwettbewerben als Korrepetitorin.Im Jahr 2002 zog sie zurück nach Japan und gab zahlreiche Konzertauftritte als Solistin mit dem Orchester.  2009 veröffentlichte sie ihre debut-CD von “Mozart, Beethoven, Schubert Piano Sonatas”. Gleich danach folgte zweite CD Aufnahme mit Werken von Frédéric Chopin und Franz Liszt (Chopin 4 Balladen und Liszt Vallee d’Obermann). 2010 gab sie die erste Aufführung des Klavierkonzerts von Khachaturian und im Jahr 2017 “Das Lied von der Erde” (original Klavierfassung) von Gustav Mahler in Toyama/Japan.
Chizu Miyamoto (Violine)
Chizu Miyamoto wurde in Nagano, Japan geboren. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie mit vier Jahren bei ihrer Mutter. Sie studierte Konzertfach Klavier an der Toho-Gakuen Musikuniversität in Tokio, einer der renommiertesten Musikhochschulen Japans und machte ihre Abschlüsse in den Fächern Konzertfach, Pädagogik und Musiktheorie. Im Anschluss wurde sie Klavier- und Musiktheorielehrerin an der Kawai-Musikschule in Nagano. Sie war Gründungsmitglied des Suzaka-Klaviertrios. Um künstlerisch neue Impulse zu erhalten, kam sie 2001 nach Wien um am Konservatorium der Stadt Wien bei Dr. Johannes Jess-Kropfitsch Instrumentalkorrepetition und Kammermusik beim Altenbergtrio zu studieren. Sie schloss 2005 mit einstimmiger Auszeichnung der Jury ab. Chizu Miyamoto war offizielle Korrepetitorin bei renommierten internationalen Meisterkursen und Wettbewerben wie dem Johannes Brahms-Wettbewerb in Pörtschach, dem Fritz Kreisler Violin Wettbewerb in Wien, der Tibor Varga Violin Competition Sion in der Schweiz, den Wiener Meisterkursen, der Sommerakademie im Mozarteum (Salzburg), den Masterclasses auf Burg Feistritz, dem Estate Musicale in Portogruaro (Italien), dem Eilat Musicfestival (Israel), Rachlin and Friends (Dubrovnik), den Special Easter Masterclasses in Morges und Blonay (Schweiz), dem Nagano Aspen Music Festival, dem Miyazaki Music Festival, Japan u.a. 2010 wurde ihr beim Internationalen Violinwettbewerb „David Oistrach“ in Moskau das Diplom für ausgezeichnete Klavierbegleitung verliehen. Chizu Miyamoto spielt häufig Kammermusik in den unterschiedlichsten Besetzungen und gibt regelmäßig Solokonzerte in Japan und Europa. Seit 2005 ist sie Korrepetitorin an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien.
Hedayet Djeddikar (Gesang)
Hedayet Jonas Djeddikar, geboren in Basel, konzertiert bei Konzertreihen und Festivals wie dem Yehudi Menuhin-Festival in Gstaad, der styriarte Graz, dem Eppaner Liedsommer, und dem Rheingau Musik Festival. Neben der Repertoirepflege gilt sein besonderes Interesse der Entdeckung selten gespielter Werke. Rundfunkaufnahmen entstanden für den SWR, den BR, den HR, den WDR, den Schweizer SR2 und den ORF.

Eine Gesamtaufnahme der Lieder Clara Schumanns, eingespielt an ihrem eigenen Flügel, erschien für Naxos, verschiedene Aufnahmen wurden u.a. bei OehmsClassics und Thorofon veröffentlicht., zuletzt Anfang 2019 „Deutsche Winterreise“ mit u.a. den Sprechern Jens Harzer, Eva Mattes und Birgitta Assheuer beim Label speak low. Seit vielen Jahren ist er dem ARD-Musikwettbewerb und dem Johannes Brahms-Wettbewerb als offizieller Begleiter verbunden.

Er wirkt als Dozent bei Meisterkursen in Europa, China und Japan und unterrichtet an den Musikhochschulen in Frankfurt und Mannheim. Seine Ausbildung erhielt er bei der Bonner Pianistin Rose Marie Zartner, außerdem an den Musikhochschulen in Frankfurt bei Charles Spencer, Rainer Hoffmann und Eugen Wangler, in Karlsruhe bei Hartmut Höll, sowie in zahlreichen Meisterkursen, u.a. bei Dietrich Fischer – Dieskau, Wolfram Rieger und Helmut Deutsch.