Jury

Klavier | Violine | Cello | Kammermusik
| Korrepetitoren

Klavier

Prof. Alexander Jenner
Alexander Jenner studierte an der Hochschule für Musik in Wien unter den Professoren Bruno Seidlhofer und Richard Hauser.
Er gewann mehrere erste und zweite Preise bei internationalen Klavierwettbewerben. Er spielte Konzerte in aller Welt. Mit 40 Jahren wurde er Professor an der Hochschule für Musik in Wien. Keiner seiner Schüler fiel jemals in einem Examen durch und eine große Anzahl gewann Wettbewerbe. Alexander Jenner hat von mehreren Regierungen Ehrenmedaillen für seine künstlerische Leistung erhalten.
Prof. Paweł Kamasa
Der gebürtige Warschauer Paweł Kamasa absolvierte sein Klavierstudium bei Rudolf Buchbinder, Jorge Bolet und Harry Datyner und lehrt seit 1997 selbst an Konservatorien und Hochschulen in der Schweiz und in Polen. Kamasa realisiert auch eigene Projekte wie z. B. die kommentierten Rezitals „Mazurka – von Chopin zu Szymanowski“ oder das von ihm inszenierte Kammerspiel „Musik der Briefe“, wo er neben den späten Klavierstücken von Johannes Brahms die Briefe von Clara Schumann an den Komponisten in eigener polnischen Übersetzung dem Publikum in Polen vorstellt. Die Deutschland-Premiere des Projekts fand 2012 in der Stiftung Burg Kniphausen in Wilhelmshaven statt. 2014 erschien bei DUX seine neuste CD mit der Gesamteinspielung dieser Brahms-Werke („…Kamasa strikes at the heart of late Brahms…“, BBC Music Magazine London, April 2015).
Prof. Avedis Kouyoumdjian
Gefragter Pianist, Kammermusiker und Juror bei internationalen Wettbewerben, seit 1997 ordentlicher Professor für Klavier und Kammermusik an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, Joseph Haydn Institut für Kammermusik und Spezialensembles.
Prof. Emmanuelle Le Cann
Emmanuelle Le Cann hat bereits mehrere internationale Wettbewerbe als Solistin gewonnen, (z.B. Tunbridge Wells International Competition), ist aber ebenso erfolgreich als Mitglied in Kammermusik Ensembles (Florenz, Pörtschach, Trapani, Guérande, um nur einige zu nennen). Als Mitglied des Duos Le Cann-Lejeune und des Trios Una Corda absolvierte sie Auftritte in ganz Europa, den Vereinigten Staaten und Africa. Ebenso zahlreich und international sind ihre Auftritte mit Sergey Ostrovsky, Alexandre Brussilovski, Pieter Wispelwey, Emmanuelle Bertrand, Valérie Aimard, Eric-Maria Couturier und dem Aviv Quartet. Sie studierte am Conservatoire National Supérieur de Paris unter Alain Planès, Hortense Cartier-Bresson, Daria Hovora, und ferner an der London Guildhall School mit Joan Havill. Als namhafte Lehrerin von Postgraduiertenstudien ist sie derzeit als Professor-Koordinator am Beauvais Conservatoire in der Nähe von Paris tätig. Außerdem nimmt Emmanuelle Le Cann regelmäßig an renommierten Sommerakademien teil, wie z.B. Musiques en Graves in Bordeaux, MusicAlp in Tignes, Les Arcs, Musicalta in Rouffach.
Prof. Maja Weitz
Maija Weitz studierte Klavier an der Musik-Universität Wien bei Dieter Weber und Bruno Seidlhofer und absolvierte dort auch ihr Konzert-Diplom.Außerdem verbrachte sie als Sibelius-Stipendiatin ein Studienjahr in Ann Arbor (Michigan). Sie ist eine der bekanntesten Pianistinnen Finnlands auf den Gebieten der Kammermusik und der Liedbegleitung und trat mit international bekannten Opernsängern auf, wie zum Beispiel mit dem österreichischen Bariton Benno Schollum. Ihre Kammermusikpartner waren unter anderen
Mitglieder der Wiener Philharmoniker, und der russische Geiger Sergei Kravchenko. Maija Weitz konzertiert oft und auf vielen Bühnen in verschiedenen Ländern. Ihre Zusammenarbeit mit der Wiener Musikwelt ist einer der wichtigsten Aspekte ihrer internationalen Aktivitäten. Sie unterrichtete zehn Jahre lang Klavier an der Sibelius-Akademie und war Klavierbegleiterin beim internationalen Opernfestival in Savonlinna. Maija Weitz hat regelmäßig Meisterkurse für Kammermusik gehalten,
sowohl an der Sibelius-Akademie in Helsinki, als auch an der Danziger Musikakademie in Polen, und war Jury-Mitglied bei zahlreichen Klavier- und Kammermusikwettbewerben. 2016 wurde ihr vom österreichischen Präsidenten das goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich verliehen; im selben Jahr vom finnischen Präsidenten die Auszeichnung des finnischen „Orden der weißen Rose“.

Violine

Prof. Andrej Bielow
1981 in der Ukraine geboren, erhielt Andrej Bielow den ersten Violinunterricht im Alter von fünf Jahren. Sein außergewöhnliches Talent zeigte sich rasch, sodass sich Professor Michael Kuzniezow seiner annahm und ihn weiter förderte. Bereits nach kurzer Lehrzeit trat Andrej Bielow öffentlich in Konzerten auf. Als Solist gastierte er bereits mit namhaften Orchestern in aller Welt. Er musizierte mit namhaften Dirigenten wie Kurt Masur, Yan Pascal Tortelier, Gianandrea Noseda, Miguel Gomez-Martinez, Christian Arming, Agnieszka Duzcmal, Olari Elts, Mihkel Kütson, Junichi Hirokami und Christoph Poppen, um nur einige zu nennen. Mit 15 Jahren kam Andrej Bielow nach Deutschland und studierte bei Prof. Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover, wo er 2006 auch sein Konzertexamen absolvierte. Andrej Bielow ist Preisträger der internationalen Wettbewerbe Long Thibaud Paris (2002), Joseph Joachim Hannover (2000) und ARD München (1999). Über 20 CD Albums wurden bei Hyperion, Naxos, CPO, Avi Music, Solo Musica, Guttingi, Castor, Hänsler Profil, Hännsler Classic und Rekete Medien veröffentlicht. Von 2005 bis 2014 war er Primarius des renommierten Szymanowski Quartets und gleichzeitig als Dozent im Fach Violine an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover tätig. Darüber hinaus ist er von 2013 an „Visiting Teacher“ der Royal Academy of Music in London, seit 2014 Professor für Violine an der Kunstuniversität Graz und leitet Meisterkurse in Europa, USA und Asien.
Prof. Arik Braude
„Anspruchsvoll, von warmer Intensität, strahlendem Klang und ein gut ausgewogenes, harmonisches Spiel“ attestiert man dem Geiger Arik Braude (Sulzbach-Rosenberg, Deutschland). Als Solist ist er mit Orchestern in den USA, Europa und Asien aufgetreten. Seine jüngsten Konzertauftritte mit Musik von Bach, Haydn und Mendelssohn (double) mit der Camerate der JVNY (Jeunes Virtuoses de New York), aber auch wiederholte Darbietungen in der New Yorker „Bargemusic“ sowie in Genf und in Frankreich fanden beim Publikum überaus großen Anklang. Als begeisterter Kammermusiker hat Herr Braude auch an vielen Kammermusikfestivals teilgenommen, von denen einige hier erwähnt seien: Music@Menlo (Kalifornien), Festival des Arcs (Frankreich), Killington Chamber Music Festival (Vermont, USA). Zahlreiche Konzertreisen führten ihn in die USA, nach Frankreich, Deutschland, Belgien und Italien. Arik Braude lehrt derzeit am Queens College und dem Mannes College of Music in New York. Seine Studenten sind als Solisten mit Orchestern in den USA (einschließlich des New York Philharmonic Orchestra), Frankreich und Deutschland aufgetreten. Ein Interview über seine Lehrmethode wurde in der Zeitschrift „The Strad“ gedruckt, in der Herr Braude auch Artikel für die Kolumne „Fragen Sie die Experten“ veröffentlicht hat. Arik Braude ist der künstlerische Leiter von JVNY, Inc. und der JVNY, des internationalen Kammermusikworkshops in Frankreich und Portugal.
Prof. Elisabeth Jess-Kropfitsch
Die Geigerin Elisabeth-Jess-Kropfitsch konzertiert seit Jahrzehnten in den Musikzentren der Welt. Sie ist Primaria des Jess-Trio-Wien und Solistin bedeutender Orchester. Ihr Violinspiel setzt die Schule des berühmten Geigers Wolfgang Schneiderhan fort, bei dem sie nach frühen Wettbewerbsiegen bis zu der mit Auszeichnung absolvierten Diplomprüfung an der Wiener Musikhochschule studierte. CDs bei EMI, Hungaroton und Gramola. Seit 10 Jahren jede Saison 6 Abonnementkonzerte im Wiener Konzerthaus/Mozartsaal . Sie konzertiert auf ihrer Violine „d’Elia 1751“ von Giambattista Guadagnini. Seit 2011 ist Mag. PD Elisabeth Kropfitsch Universitätsprofessorin im Konzertfach Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Jan Mráček
Der tschechische Geiger Jan Mráček wurde 1991 in Pilsen geboren und mit 5 Jahren begann der erster Geigenunterricht bei Prof. Magdaléna Micková. Ab 2003 folgte ein Studium am Prager Konservatorium bei Prof. Jiří Fišer das er 2013 mit Auszeichnung abschloß, und anschliessend an der Universität für Musik und darstellende
Kunst in Wien bei Prof. Jan Pospíchal, dem Konzertmeister der Wiener Symphoniker. Bereits als Jugendlicher gewann er zahlreiche Wettbewerbe, nahm an Meisterklassen des großen tschechischen Geigers Václav Hudeček teil und konnte auch in der legendären Serie “Josef Suks Junge Talente” im weltberühmten Saal des Prager Rudolfinum auftreten. 2006 erhielt er eine Meistergeige der Werkstätte von Karel Vávra, gewann den Concertino Praga Wettbewerb und nahm ein Künstlerportrait für den Tschechischen Rundfunk auf. Nach Meisterklassen mit Stephen Shipps an der University of Michigan gewann er 2008 den nationalen Wettbewerb der tschechischen Konservatorien, 2009 den Internationalen Hradec Beethoven Wettbewerb und spielte beim Preisträgerkonzert das Violinkonzert von Dvořák mit der Janáček Philharmonie. Im selben Jahr war er Teilnehmer der Musica Mundi Kurse in Belgien, spielte als Solist unter der Leitung von Maxim Vengerov und besuchte eine Meisterklasse von Ida Haendel.
Er war der jüngste Preisträger des Internationalen Wettbewerbs des Prager Frühlingsfestivals 2010 und 2011 der jüngste Solist in der Geschichte des Tschechischen Radio Symphonie Orchesters. 2014 gewann er den Internationalen Stefanie Hohl Violinwettbewerb und den Fritz Kreisler Wettbewerb in Wien. Bei der Preisverleihung sagte der Juryvorstand: „Jan ist ein würdiger Sieger. Er hat uns ab der ersten Runde, nicht nur durch technische Fähigkeiten, sondern auch durch seine Bühnenpersönlichkeit fasziniert.“
Er trat mit Orchestern wie dem Kuopio Symphony und dem Nationalen Radio Symphonieorchester Bukarest, beide unter der Leitung von Sascha Goetzel, dem Lappeenranta Stadtorchester (Finnland), der Tschechischen Nationalsymphonie, dem Prager Symphonie Orchester (FOK), der Janáček Philharmonic Orchestra und fast allen anderen tschechischen Orchestern. 2015 erhielt er von Maestro Jiri Belohlavek die ehrenvolle Einladung, die Tschechische Philharmonie bei ihrer Konzertserie im Wiener Musikverein als Gastkonzertmeister zu leiten. Im selben Jahr war er auch Konzertmeister bei der Europa-Tournee des European Youth Orchestra unter Gianandrea Noseda und Xian Zhang. Seit 2008 ist Jan Mraček Mitglied des Lobkowicz Piano Trio, das beim Internationalen Antonín Dvořák Kammermusik Wettbewerb 2014 den 3. Preis und im selben Jahr beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach (Österreich) den 1. Preis und den Publikumspreis gewann. Seine Aufnahme des Dvořák Violinkonzerts und andere Werke Dvoraks mit der Tschechischen Nationalsinfonie unter der Leitung von James Judd erschien auf dem Onyx Label und erhielt hervorragende Rezensionen.
Orfej Simic
Nach der Ausbildung am Belgrader Musikgymnasium setzte der in Mostar geborene Violinist sein Studium 1982 in der Klasse von Marina Jaschwili an der berühmten Moskauer Tschaikovski – Musikhochschule fort. Während des Studiums wurde er bei nationalen Wettbewerben vier Mal mit dem 1. Preis ausgezeichnet. 1987 gewann er den 2. Preis beim Internationalen Studentenwettbewerb in Moskau sowie den Preis für die beste Interpretation russischer Musik. 1989 folgte der Studienabschluss (Diplom mit Auszeichnung) sowie die Übersiedlung nach Österreich. 1993 bekam er das Stipendium der „Eastern Trust Foundation“ für ein Aufbaustudium (advanced solo studies) bei David Takeno an der Guildhall School of Music in London, welches Simic erfolgreich abschloss. Orfej Simic wurde vom London Symphony Orchestra, der „Barbican Virtuosi“ und dem Kammerorchester „Academy of St. Martin in the Fields“ engagiert wo er mit den berühmten Solisten und Dirigenten musiziert hat; Anne Sophie Mutter, Itzhak Perlman, Gidon Kremer, Efim Bronfman, Sir Colin Davies, Mariss Jansons, Sir Georg Solti, u.a. Er ist sowohl als Solist als auch in verschiedenen Kammermusikensenbles tätig. Auftritte in Österreich, Deutschland, Russland, Bulgarien, Frankreich, Großbritanien, im ehemaligen Jugoslawien, Ungarn und auf den Philippinen folgten. Mitwirkung bei Musikfestivalen wie „Carintischer Sommer“, „Schubertiade“, „Styriarte“ und anderen. Orfej Simic lebt in Klagenfurt und bekleidet die Position des Stimmführers der 1. Violingruppe im Kärntner Sinfonieorchester.
Andreas Vierziger
Als künstlerischer und strategischer Berater arbeitete Andreas Vierziger an Projekten für Kunden wie z.B. Vivienne Westwood, der Welsh National Opera, CD-Labels, vielen Künstlern und internationalen Festivals. Ehemals Artist Manager bei Buhl Artists Management, kooperierte er regelmäßig mit den wichtigsten Orchestern, Festivals und Konzertveranstaltern Europas sowie mit einigen der renommiertesten klassischen Musiker. Er studierte Theaterwissenschaften, Musikwissenschaften und Kunstmanagement an der Universität Wien mit Auslandsaufenthalten an der Fudan Universität in Shanghai, der Beijing Universität in Peking sowie der Sibelius Akademie in Helsinki. Als Juror war er beim Internationalen Johannes Brahms Wettbewerb, bei Musica Juventutis (Wiener Konzerthaus), bei der Fulbright Concerto Competition in den USA oder dem Concorso Ruggiero Ricci zu Gast.

Cello

Prof. Alexandre Bouzlov
Alexandre Bouzlov ist einer der talentiertesten Cellisten der nächsten Generation, ein Künstler, der die russische Schule ehrenvoll auf den weltweit führenden Musikveranstaltungen repräsentiert. 1983 in Moskau geboren, absolvierte er seine Studien an der Music School und am College des Moskauer Tschaikowsky Staats Konservatoriums. 2006 graduierte er am Moskauer Konservatorium. 2005 errang er den 2. Preis in einem der prestigeträchtigsten Musikwettbewerbe Europas – dem Intertnationalen ARD Cello Wettbewerb in München. 2007 geann er im XIII Internationalen Tschaikovsky Wettbewerb die Silbermedaille und darüber hinaus den Preis für die beste Interpretation eines Werkes von Tschaikovsky sowie den Spezialpreis der Mstislav Rostropovich und Galina Vishnevskaya Foundation. Ein Jahr später gewann Alexandre Bouzlov den 2. Preis beim LXIII Internationalen Cello Wettbewerb in Genf, dem ältesten Cello Wettbewerb Europas. Zu den wichtigsten Erfolgen der jüngsten Zeit zählt seine Teilnahme am Emanuel Feuermann Cello Wettbewerb in Berlin im November 2010, bei dem er den Grand Prix und den Publikumspreis gewann. Alexandre Bouzlov unterrichtet zurzeit am Moscow Tschaikovsky Konservatorium. Er ist außerdem Assistent von Professor Natalia Gutman und hält Meisterkurse sowohl in Europa als auch in den USA. Alexandre Bouzlov ist mit vielen namhaften russischen Ensembles aufgetreten. Sein Debut fand an der renommierten Carnegie Hall im Jahr 2005 statt. Im Mai des gleichen Jahres spielte er auf der Gala im Lincoln Center in New York mit dem Orchester St Luke’s unter dem Dirigenten Leonard Slatkin. Alexandre Bouzlov nimmt an internationalen Festivals teil, spielt häufig als Mitglied von Kammermusik Ensembles mit russischen, amerikanischen, französischen und japanischen Musikern. Der Cellist hat Aufnahmen für russische TV- und Radiostationen eingespielt und an Aufnahmen für Rundfunkanstalten in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, den USA und Österreich mitgewirkt.
Prof. Stefan Kropfitsch 
Schon in frühen Jahren Beginn des Violoncellounterrichtes bei Prof. T. Kühne, Schüler Andre Navarras. Diplom mit Auszeichnung an der Hochschule für Musik und darstellenden Kunst Wien. Erster Preis beim Dr. Karl Böhm Wettbewerb der Wiener Philharmoniker.
Umfassende internationale Konzerttätigkeit als Solist mit zahlreichen berühmten Orchestern und Dirigenten (Mozarteum Orchestra Salzburg, Moskau Philharmonic Orchestra, Festival Strings of Lucerne, Orchester des Südwestdeutschen Rundfunk, Niederösterreichischen Tonkünstlern, Philharmonic Orchestra of Ljubljana, Philharmonic Orchestra of St. Petersburg, Rome Symphonie Orchestra, RSO Bratislava). Als Cellist des weltbekannten JESS-TRIO- WIEN gestaltet Stefan Kropfitsch eine große Zahl von Konzerten in allen Zentren der Musik. Eigener Zyklus mit dem Jess-Trio-Wien im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses seit 1993 bis heute.
Zahlreiche bei EMI und Gramola erschienene Schallplatten und CDs. Zahlreiche Widmungen von Werken zeitgenössischer Komponisten und Zusammenarbeit mit: wie Herbert Willi, Alfred Schnittke, Rainer Bischof, Heinrich Gattermayer, Thomas Daniel Schlee, Meinhard Rüdenauer, Gerold Heitz, Carlo de Incontrera, Tomasz Skweres, Julia Purgina, u.a m. Professor am Joseph Haydn Konservatorium in Eisenstadt 1992-2007. 2004 Ernennung zum Professor für Konzertfach Violoncello an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Seit 2006 Vorstand des Fritz Kreisler Instituts für Konzertfach Saiteninstrumente, Gitarre und Harfe an der Universität für Musik und darstellenden Kunst Wien. Die Studenten/innen seiner Konzertfachklasse gewinnen zahlreiche Wettbewerbe und Probespiele. Juror in zahlreichen internationalen Wettbewerben (Gradus ad Parnassum/ Österreich, Osaka International Music Competition, The International Competition „Premio Trio die Trieste“, International Antonio Janigro Competition, Internationaler Musikwettbewerb Pacem in Terris- Bayreuth, Prima la Musica, International Brahms Wettbewerb Pörtschach, Chatchaturjan Cello Competition). Stefan Kropfitsch spielt auf seinem Joseph Gagliano 1766.
Prof. Matthieu Lejeune
Matthieu Lejeune ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe in Bukarest, Florenz, Trapani/Sizilien, Pörtschach/Österreich, Douai und Guérande/Frankreich. Er gibt regelmäßig Konzerte als Solist, als Mitglied des Duos Duo Le Cann-Lejeune und des Trios Una Corda, wirkt aber auch bei anderen namhaften und renommierten Ensembles mit, wie z.B. Ensemble Intercontemporain, Ensemble Multilatérale, Galliano Septet, um nur einige zu nennen. Als Student unter Roland Pidoux am Paris Superior Conservatoire, schloss Matthieu Lejeune sein Studium für Cello und Kammermusik mit Auszeichnung ab und absolvierte dann Postgraduiertenstudien in beiden Fächern. Anschließend folgte ein zweijähriges Studium an der berühmten Meisterklasse von Frans Helmerson an der Kölner Musikhochschule, welches er mit Diplom abschloss. Gegenwärtig unterrichtet Matthieu Lejeune an der Hochschule in Lausanne als Assistenz Lehrer von Xavier Phillips, wurde aber gerade als Professor an die Pôle Supérieur of Eastern Paris (Saint-Maur-des- Fossés) berufen.
Maestro Yuki Miyagi
Yuki Miyagi wurde in Osaka (Japan) geboren und studierte Wirtschaft und Marketing an der Hitotsubashi-Universität und am Kingston College in England. Im Alter von 50 Jahren nahm er das Dirigentenstudium unter Kazuharu Shirakawa, Kurt Redel, Horst Stein, Ivan Fischer und Ondrei Renaut auf und gab 2000 sein Debüt in Europa mit der Slowakischen Philharmonie. Seit diesem Zeitpunkt ist er laufend ein geschätzter Gastdirigent bei berühmten Orchestern. Im Jahre 2010 wurde er Dirigent der Kunitachi Symphoniker in Japan und im April 2012 gab er sein Debüt in Großbritannien mit dem Royal Philharmonic Orchestra in London. Lobende Kritiken zeugen weltweit von der wachsenden Anerkennung und dem Erfolg seiner Dirigententätigkeit.
Éva Simić-Németh
Éva Simić-Németh wurde in Szombathely, Ungarn geboren. Nach dem Erwerb des Diploms an der Franz Liszt-Hochschule für Musik in Budapest 1995 (Klasse Prof. Csaba Onczay), setzte sie ihr Studium an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz, Deutschland, bei Prof. Julius Berger mit Hilfe eines staatlichen Stipendiums und der Unterstützung der Soros Stiftung, fort. Im Jahre 1997 erhielt sie das Konzertdiplom. Es folgte ein zweijähriges Studium an der Indiana University School of Music in Bloomington (USA). Sie gewann u.a. den 1. Preis beim nationalen Wettbewerb „Jugend musiziert“ in Ungarn (1990) und beim internationalen Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach (1999). Derzeit ist sie Solocellistin beim Kärntner Sinfonieorchester in Klagenfurt.
Prof. Kyungok Park
Kyungok Park studierte an der „Seoul National University“. Nachdem sie mehrere Wettbewerbe in Korea gewonnen hatte, wurde sie „DAAD-Stipendiatin“ der deutschen Regierung und studierte an der Detmolder Staatlichen Musikhochschule bei Prof. A. Navarra. Im Jahre 1982 ging sie in die Vereinigten Staaten, um vorerst an der Yale School of Music bei Prof. Aldo Parisot ihren Mastertitel zu erlangen und in weiterer Folge bei Prof. Bernard Greenhouse und Prof. Timothy Eddy am „SUNY at Stony Brook“ ihre Studien fortzusetzen und mit dem Doktortitel abzuschließen. Sie tritt sowohl als Solistin mit großen Orchestern in Korea auf, hat bereits über 20 Solo Recitals gegeben und ist begehrtes Mitglied verschiedener Kammermusik Ensembles, darunter ihr Streichquartett „Quartet 21“, eines der aktivsten Kammermusik Ensembles in Korea. Es gewann die 1. Osaka International Chamber Music Competititon und gab Konzerte in Japan, Deutschland und Südostasien. Sie unterrichtet mit großer Hingabe an der Hanyang Universität in Korea. Viele ihrer Studenten haben Preise gewonnen. Jeden Sommer gibt sie in Japan beim „Kirishima International Music Festival“ Konzerte und hält Meisterkurse.

Kammermusik

Prof. Sophie Arbuckle 
Frau Arbuckle ist Mitglied der Fakultät des Pre-College der Juilliard School und hat eine Gastprofessur für Viola an der Universität von Minho in Portugal. Ihr Violaspiel wird allgemein als ergreifend, auffallend einfühlsam, flexibel und geschmeidig weich bezeichnet. Frau Arbuckle hat unzählige Konzerte gegeben, die sie durch die USA, nach Kanada und Europa geführt haben. Bei den Kammermusik-Auftritten wären z.B. zu nennen: Music@Menlo (Kalifornien/USA), Bargemusic (New York/USA), Festival des Arcs (Frankreich) und die Königlich Flämische Philharmonie Kammermusikreihe (Antwerpen, Belgien). Zum Programm ihrer Solo-Auftritte gehören Mozarts Sinfonia concertante mit dem Belgorade Orchestra (Frankreich) und häufige Auftritte mit der Sudbury Symphony (Kanada). Erwähnenswert sind auch die Aufnahmen mit „Le Chant de Linos“. Als begeisterte Interpretin zeitgenössischer Musik, hat Frau Arbuckle auf vielen Tourneen die Premieren von Multimedia-Werken begleitet, unter anderen auch die Darbietungen der Tänzerin und Choreographin Ann Carlson bei Jacob’s Pillow. Frau Arbuckle ist Mitbegründerin und künstlerischere Leiterin von JVNY, Inc., einem Ensemble von jungen professionellen Musikern, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Das Ensemble tourt ausgiebig in renommierten Konzertsälen zu beiden Seiten des Atlantiks und engagiert sich in Öffentlichkeits- und Gemeinwesenarbeit. Frau Arbuckle hält einen M.M. Abschluss der Juilliard School. Sie spielt eine Ferdinand Gagliano Viola.
Prof. Hlaváč Jiří (Klarinette)
Hat als Professor (Klarinette) an der Prager Musikakademie bis heute eine große Zahl von Preisträgern internationaler Wettbewerbe unterrichtet, ist oft im Tschechischen Rundfunk und Fernsehen auch als Solist aufgetreten, hat bei vielen Festivals und in 46 Ländern auf der ganzen Welt konzertiert.
Prof. Catalin Ilea
Catalin Ilea ist Professor an der Universität der Künste in Berlin. Geboren 1940 in Rumänien, studierte er Cello bei Georg Jarosievici, einem Schüler von Julius Klengel und Dimitrie D. Dinicu, einem Schüler Diran Alexanians. Er absolvierte die Musik-Akademie Bukarest mit Auszeichnung und wurde 1. Solocellist der Bukarest Philharmonie „George Enescu“. Im Laufe der folgenden Jahre erhielt er vier erste Preise bei internationalen Wettbewerben sowie Kritikerpreise 1992 und 2001. 1977 wurde Deutschland seine neue Heimat. Er gibt regelmäßig Meisterkurse u. a. in Deutschland, Belgien, Italien, Polen. Er war viele Jahre Mitglied des Ensembles „Musica Nova“, des „Trios Bukarest“ (zusammen mit Stefan und Valentin Gheorghiu) sowie des „Sharon-Quartetts“. Bereits in seiner Jugend hatte Catalin Ilea ein breites Solorepertoire, das alle musikalischen Stilrichtungen umfasste und heute eines der umfassendsten seines Fachs ist. Er spielt auf allen großen Bühnen Europas, Nordamerikas und Asiens, wo seine Konzerte durch „verblüffende Sensibilität, Autorität und Leichtigkeit“ Aufmerksamkeit erregen. Ilea bleibt seinem Stil treu, indem er ihn fortwährend verändert. Jede Interpretation unterscheidet sich von der vorangegangenen. Immer wieder betrachtet er die Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven und zwingt so sein Publikum zu ständigem Umdenken. Seine Konzerte sind ungewöhnlich, er provoziert die Vorstellungskraft seiner Hörer. Catalin Ilea hat über 20 CDs und Schallplatten eingespielt, darunter J. S. Bachs Solosuiten und Gambensonaten, die Cellosonaten von Brahms, Franck und Enescu, die Cellokonzerte von d´Albert, Schumann, Wilhelm Berger, Bottesini und Offenbach sowie die Symphonie Concertante von Enescu.
Oliver Kipp
Oliver Kipp studierte Violine an den Musikhochschulen in Hannover und Berlin bei Atila Aydintan und Thomas Brandis. Er erhielt entscheidende Impulse im Bereich der Kammermusik u.a. durch Hatto Beyerle (Alban Berg Quartett) und durch Walter Levin (LaSalle Quartett). 1999 gründete er das Hyperion-Trio. Mit diesem Ensemble schloss sich bald eine umfangreiche internationale Konzerttätigkeit an. Nach Wettbewebserfolgen beim Gyarfás- und beim Mendelssohn-Wettwerb in Berlin folgte 2001 mit dem Hyperion-Trio der 1. Preis in der Sparte Kammermusik beim Internationalen Brahms-Wettbewerb in Pörtschach. Er hat einen Lehrauftrag für Kammermusik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.
Prof. Johannes Kropfitsch
Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Hans Graf und Prof. Hans Petermandl. Weitere Studien bei Stanislav Neuhaus, Wilhelm Kempff und Alexander Jenner. Konzertdiplom mit einstimmiger Auszeichnung; erster Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Solist, Kammermusiker und Pianist des JESS–TRIO–WIEN. Seit 1998 Leiter einer Klasse künstlerischer Ausbildung und ab September 2008 Vorstand der Abteilung für Tasteninstrumente an der Konservatorium Wien Privatuniversität.
Prof. Ernst Lintner
Ernst Lintner studierte an der Akademie Wien (heute: Universität für Musik), Lied bei Prof. Erik Werba, Oper bei Prof. A. Kolo, R. Holtenau, KS Renate Holm und KS A. Korn. Bühnenauftritte als Sou Chong (Land des Lächelns), 1. Fremder (Vetter aus Dingsda), Alfred (Fledermaus), Sigmund (Walküre, zuletzt 2013 in Deutschland), in Österreich (Baden), Deutschland (unter anderem Alte Oper Frankfurt), Belgien (Oper Gent), Holland (Antwerpen), Tschechien, Polen, 9. Symphonie von Beethoven (SF Berlin) etc. Zusammenarbeit mit dem NÖ Tonkünstlerorchester, Stadttheater Baden, STPH Rheinland-Pfalz, Slowak. Philharmonie, SWF-Rundfunkorchester, ND Philharmonie, Frankfurter Symphoniker, Gothaer Philharmonie; zahlreiche Orchesterkonzerte in Opernhäusern in Deutschland und Österreich. Sakralmusik: Te Deum (Bruckner; Bizet), Stabat Mater (Rossini; Dvořák), Missa in Gloria (Puccini), Schöpfung (J. Haydn) in Wien (Konzerthaus, Musikverein etc.); viele Messen von J. Haydn, F. Schubert, W. A. Mozart, etc. Liederabende sind für Ernst Lintner seit 1984 wichtig: Wr. Festwochen, Österreich (z.B. Atzenbrugg, 2008 Pörtschach), Wien am 25.05.2015 (Schubert, Schumann, Brahms, R. Strauss), zuletzt am 26. 03. 2017 im Eroica Saal „Schwanengesang“, etc.; dort am 18.03.2018: 4 Frühlingslieder, Zyklus: „An die ferne Geliebte“ von Beethoven. Weitergabe der Erfahrungen an die Jugend im Gesangsstudio, zuletzt 2013 Meisterkurs für Opern- und Liedgesang in Peking. Seit 1989 Präsident des Neuen Küstlerforums, seit 2010 Veranstalter des Internationalen Dostal-Gesangswettbewerbes.

Korrepetitor*innen