Jury

Violine | Viola | Cello | Gesang | Korrepetition

Violine

Prof. Arik Braude
„Anspruchsvoll, von warmer Intensität, strahlendem Klang und ein gut ausgewogenes, harmonisches Spiel“ attestiert man dem Geiger Arik Braude (Sulzbach-Rosenberg, Deutschland). Als Solist ist er mit Orchestern in den USA, Europa und Asien aufgetreten. Seine jüngsten Konzertauftritte mit Musik von Bach, Haydn und Mendelssohn (double) mit der Camerate der JVNY (Jeunes Virtuoses de New York), aber auch wiederholte Darbietungen in der New Yorker „Bargemusic“ sowie in Genf und in Frankreich fanden beim Publikum überaus großen Anklang. Als begeisterter Kammermusiker hat Herr Braude auch an vielen Kammermusikfestivals teilgenommen, von denen einige hier erwähnt seien: Music@Menlo (Kalifornien), Festival des Arcs (Frankreich), Killington Chamber Music Festival (Vermont, USA). Zahlreiche Konzertreisen führten ihn in die USA, nach Frankreich, Deutschland, Belgien und Italien. Arik Braude lehrt derzeit am Queens College und dem Mannes College of Music in New York. Seine Studenten sind als Solisten mit Orchestern in den USA (einschließlich des New York Philharmonic Orchestra), Frankreich und Deutschland aufgetreten. Ein Interview über seine Lehrmethode wurde in der Zeitschrift „The Strad“ gedruckt, in der Herr Braude auch Artikel für die Kolumne „Fragen Sie die Experten“ veröffentlicht hat. Arik Braude ist der künstlerische Leiter von JVNY, Inc. und der JVNY, des internationalen Kammermusikworkshops in Frankreich und Portugal.
Eszter Haffner
Eszter Haffner, 1969 in Budapest geboren, kam bereits mit 13 Jahren in die Begabten-Klasse an der Budapester Musikakademie zu Professoren wie András Kiss, Ferenc Rados und György Kurtág. Nach dem Abschluß ihres Studiums in Budapest setzte sie dieses an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Gerhard Schulz und Josef Sivó fort und erhielt 1993 ihr Diplom mit einstimmiger Auszeichnung und dem Würdigungspreis des Kulturministeriums. 1995 absolvierte sie in Holland ein Gaststudium bei Viktor Libermann und Philip Hirschhorn sowie 1987-1995 verschiedene Meisterkurse bei Lorand Fenyves, Sándor Végh, Alberto Lysy, Tibor Varga und Igor Ozim.

Seit 2002 ist sie Professorin an der Kunstuniversität Graz. 1993 gründete sie mit Teresa Turner Jones und Rudolf Leopold das Haffner Trio und hat mit diesem Ensemble bereits mehrere CDs mit Werken von Martinu, Kodaly, Schönberg, Beethoven, Schubert, Brahms und Mozart aufgenommen. Weiters spielte sie Mozarts Sinfonia concertante (mit Bettina Gradinger) und im Auftrag der Oesterreichischen Nationalbank eine CD mit Schubert, Schumann und Eisler (mit Christian Schuster) ein.

Anna Kandinsky
Die in Moskau geborene Geigerin Anna Kandinsky absolvierte ihre Musikstudien am Moskauer Konservatorium, an der Musikhochschule Bern und postgradual am Royal College of Music in London bei den Professoren Elisabeth Gilels, Abraham Shtern, Valerij Klimov und Igor Ozim. Aus mehreren internationalen Wettbewerben ging sie erfolgreich hervor, unter anderem gewann sie Erste Preise bei der Münchner Konzertgesellschaft und beim Yehudi-Menuhin-Wettbewerb 1991 in Paris. In der Folge wurde sie von Lord Yehudi Menuhin zur Zusammenarbeit eingeladen; neben regelmäßigem Unterricht bei dem großen Geiger ebneten gemeinsame Tourneen und Konzerte durch ganz Europa den Weg für ihre solistische Karriere.
Als Solistin Auftritte mit renommierten Orchestern wie den St. Petersburger Philharmonikern und dem Royal Philharmonic Orchestra London auf. Sie gastiert in der Londoner Wigmore Hall und im Barbican Centre, in der Philharmonie am Gasteig und in der Münchener Residenz, in der Moskauer und der St. Petersburger Philharmonie, in der Tonhalle Zürich und im Wiener Konzerthaus ebenso wie bei den Festivals von Schleswig- Holstein, Edinburgh, Newcastle, Kopenhagen, Bad Kissingen und bei der Salzburger Mozartwoche.
Auf Einladung von Valerij Gergiev konzertierte sie bei den „Weißen Nächten“ in St. Petersburg sowie im finnischen Mikkeli und brachte dort unter Gergievs Leitung Alban Bergs Violinkonzert zur Aufführung. Regelmäßige Auftritte mit Yuri Bashmet bei seinem Fetival auf der Insel Elba stehen ebenso im Kalender der Künstlerin wie Konzerte mit dem Moskauer Kammerorchester unter seinem künstlerischen Leiter Alexander Rudin. Viele Jahre gastierte Anna Kandinsky auf Einladung von Natalia Gutman beim Internationalen Oleg Kagan Musikfestival Tegernsee.
Gidon Kremer lud sie zu seinem Kammermusikfest Lockenhaus ein. Mit seiner Kremerata Baltica spielte sie solistisch wie auch kammermusikalisch in sämtlichen Konzerthäusern Europas. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen neben Gidon Kremer und Natalia Gutman auch Künstlerkollegen wie András Schiff, Lars Vogt, Mikhail Rudy, Nobuko Imai und Miklós Perényi. In Österreich arbeitet die Wahlwienerin vor allem mit dem Altenberg-Trio und dem Pianisten Christopher Hinterhuber regelmäßig zusammen. Außerdem ist sie Gründungsmitglied des Streichtrios „Impression III“, das sich vorwiegend der Aufführung von Werken europäischer und russischer zeitgenössischer Komponisten widmet.
Anna Kandinsky war 2004 bis 2012 Lehrbeauftragte für Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, seit 2012 ist sie als Professorin für Violine mit der Leitung einer Solistenklasse am Joseph Haydn-Konservatorium im Österreichischen Eisenstadt betraut, weiters hält sie Gastprofessuren am Londoner Royal College of Music und am Shanghai Conservatory. Als Dozentin wird sie regelmäßig zu Meisterkursen für Violine von Westeuropa über Russland bis Asien eingeladen, unter anderem an die Hochschule für Musik Saarbrücken, zur Sommermusik Altensteig/Stuttgart und zum japanischen Osaka Music-Festival, Jurorin bei internationalen Wettbewerben in England, Russland und Italien (u.a. „Concorso R. Lipizer“, „London-Gates-Competition“, „Jampolsky-Competition“ etc.).
Durch die Familie Razumovsky und die gleichnamige Gesellschaft wurde Anna Kandinsky zur Primaria des in Wien beheimateten Razumovsky-Quartetts berufen. Anna Kandinsky spielt eine Violine von Nicolas Lupot, Paris 1806.
Orfej Simic
Nach der Ausbildung am Belgrader Musikgymnasium setzte der in Mostar geborene Violinist sein Studium 1982 in der Klasse von Marina Jaschwili an der berühmten Moskauer Tschaikovski-Musikhochschule fort. Während des Studiums wurde er bei nationalen Wettbewerben vier Mal mit dem 1. Preis ausgezeichnet. 1987 gewann er den 2. Preis beim Internationalen Studentenwettbewerb in Moskau sowie den Preis für die beste Interpretation russischer Musik. 1989 folgte der Studienabschluss (Diplom mit Auszeichnung) sowie die Übersiedlung nach Österreich. 1993 bekam er das Eastern Trust Foundation-Stipendium für ein Aufbaustudium (advanced solo studies) bei David Takeno an der Guildhall School of Music in London, welches Simic erfolgreich abschloss. Orfej Simic wurde vom London Symphony Orchestra, der „Barbican Virtuosi“ und dem Kammerorchester „Academy of St. Martin in the Fields“ engagiert wo er mit den berühmten Solisten und Dirigenten musiziert hat: Anne Sophie Mutter, Itzhak Perlman, Gidon Kremer, Efim Bronfman, Sir Colin Davies, Mariss Jansons, Sir Georg Solti, u.a. Er ist sowohl als Solist als auch in verschiedenen Kammermusikensenbles tätig. Auftritte in Österreich, Deutschland, Russland, Bulgarien, Frankreich, Großbritanien, im ehemaligen Jugoslawien, Ungarn und auf den Philippinen folgten. Mitwirkung bei Musikfestivalen wie Carintischer Sommer, Schubertiade, Styriarte und anderen. Orfej Simic lebt in Klagenfurt und bekleidet die Position des Stimmführers der 1. Violingruppe im Kärntner Sinfonieorchester.
Andreas Vierziger
Andreas Vierziger arbeitet als künstlerischer und strategischer Berater im Musikbereich und kooperiert international mit Festivals, Konzertveranstaltern, Orchestern, CD Labels, Bildungseinrichtungen und anderen Institutionen. In seiner vorangehenden Zeit als Artist Manager war er für mehrere renommierte Musiker und GRAMMY Preisträger verantwortlich. Als gefragter Vortragender wurde er an weltweit renommierte Universitäten eingeladen, unter vielen anderen die Paris-Sorbonne, Tokyo University for the Arts, Helsinki Sibelius Akademie, Royal Academy of Music Kopenhagen, Zürcher Hochschule der Künste, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er einem Lehrauftrag nachgeht. Er war im Vorstand der Camerata Salzburg und Juror in mehr als 20 internationalen Musikwettbewerben, darunter etwa der Internationale Johannes Brahms Wettbewerb in Österreich, Fulbright Concerto Competition in den USA und Karol Szymanowski International Music Competition in Polen.

Viola

Prof. Sophie Arbuckle 
Frau Arbuckle ist Mitglied der New Yorker Fakultät des Pre-College der Juilliard School und hat eine Gastprofessur für Viola an der Universität von Minho in Portugal. Ihr Violaspiel wird allgemein als ergreifend, auffallend einfühlsam, flexibel und geschmeidig weich bezeichnet. Frau Arbuckle hat unzählige Konzerte gegeben, die sie durch die USA, nach Kanada und Europa geführt haben. Bei den Kammermusik-Auftritten wären z.B. zu nennen: Music@Menlo (Kalifornien/USA), Bargemusic (New York/USA), Festival des Arcs (Frankreich) und die Königlich Flämische Philharmonie Kammermusikreihe (Antwerpen, Belgien). Zum Programm ihrer Solo-Auftritte gehören Mozarts Sinfonia concertante mit dem Belgorade Orchestra (Frankreich) und häufige Auftritte mit der Sudbury Symphony (Kanada). Erwähnenswert sind auch die Aufnahmen mit „Le Chant de Linos“. Als begeisterte Interpretin zeitgenössischer Musik, hat Frau Arbuckle auf vielen Tourneen die Premieren von Multimedia-Werken begleitet, unter anderen auch die Darbietungen der Tänzerin und Choreographin Ann Carlson bei Jacob’s Pillow. Frau Arbuckle ist Mitbegründerin und künstlerische Leiterin von JVNY, Inc., einem Ensemble von jungen professionellen Musikern, die am Anfang ihrer Karriere stehen. Das Ensemble tourt ausgiebig in renommierten Konzertsälen zu beiden Seiten des Atlantiks und engagiert sich in Öffentlichkeits- und Gemeinwesenarbeit. Frau Arbuckle hält einen M.M. Abschluss der Juilliard School. Sie spielt eine Ferdinand Gagliano Viola.
Diyang Mei
 
Nora Romanoff-Schwarzberg
 
TBA
 
TBA
 

Cello

 

Prof. Catalin Ilea
Catalin Ilea ist Professor an der Universität der Künste in Berlin. Geboren 1940 in Rumänien, studierte er Cello bei Georg Jarosievici, einem Schüler von Julius Klengel und Dimitrie D. Dinicu, einem Schüler Diran Alexanians. Er absolvierte die Musik-Akademie Bukarest mit Auszeichnung und wurde 1. Solocellist der Bukarest Philharmonie George Enescu. Im Laufe der folgenden Jahre erhielt er vier erste Preise bei internationalen Wettbewerben sowie Kritikerpreise 1992 und 2001. 1977 wurde Deutschland seine neue Heimat. Er gibt regelmäßig Meisterkurse u. a. in Deutschland, Belgien, Italien und Polen. Er war viele Jahre Mitglied des Ensembles Musica Nova, des Bukarest-Trios (zusammen mit Stefan und Valentin Gheorghiu) sowie des Sharon-Quartetts. Bereits in seiner Jugend hatte Catalin Ilea ein breites Solorepertoire, das alle musikalischen Stilrichtungen umfasste und heute eines der umfassendsten seines Fachs ist. Er spielt auf allen großen Bühnen Europas, Nordamerikas und Asiens, wo seine Konzerte durch „verblüffende Sensibilität, Autorität und Leichtigkeit“ Aufmerksamkeit erregen. Ilea bleibt seinem Stil treu, indem er ihn fortwährend verändert. Jede Interpretation unterscheidet sich von der vorangegangenen. Immer wieder betrachtet er die Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven und zwingt so sein Publikum zu ständigem Umdenken. Seine Konzerte sind ungewöhnlich, er provoziert die Vorstellungskraft seiner Hörer. Catalin Ilea hat über 20 CDs und Schallplatten eingespielt, darunter J. S. Bachs Solosuiten und Gambensonaten, die Cellosonaten von Brahms, Franck und Enescu, die Cellokonzerte von d´Albert, Schumann, Wilhelm Berger, Bottesini und Offenbach sowie die Symphonie Concertante von Enescu.
Dr. Johannes Kropfitsch
Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Hans Graf und Prof. Hans Petermandl. Weitere Studien bei Stanislav Neuhaus, Wilhelm Kempff und Alexander Jenner. Konzertdiplom mit einstimmiger Auszeichnung; erster Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Solist, Kammermusiker und Pianist des JESS–TRIO–WIEN. Seit 1998 Leiter einer Klasse künstlerischer Ausbildung und ab September 2008 Vorstand der Abteilung für Tasteninstrumente an der Konservatorium Wien Privatuniversität.
Prof. Ernst Lintner
Ernst Lintner studierte an der Akademie Wien (heute: Universität für Musik) Lied bei Prof. Erik Werba, Oper bei Prof. A. Kolo, R. Holtenau, KS Renate Holm und KS A. Korn.
Bühnenauftritte: Sou Chong (Land des Lächelns), 1. Fremder (Vetter aus Dingsda), Alfred (Fledermaus), Sigmund (Walküre), Alte Oper in Frankfurt, Oper Gent, Oper Antwerpen, SF Berlin 9. Symphonie v. Beethoven etc. Zusammenarbeit: NÖ Tonkünstlerorchester, Stadttheater Baden, STPH Rheinland-Pfalz, Slowak. Philharmonie, SWF-Rundfunkorchester, ND Philharmonie, Frankfurter Symphoniker, Gothaer Philharmonie, etc. Sakralmusik Wr. Festwochen (Konzerthaus, Musikverein): Te Deum (Bruckner; Bizet), Stabat Mater (Rossini; Dvořák), Missa in Gloria (Puccini), Schöpfung (J. Haydn), etc.
Liederabende: 1996, 2008: Wr. Festwochen, Atzenbrugg, Pörtschach. 2015: Wien (Schubert, Schumann, Brahms, R. Strauss). 2017: im Eroica Saal „Schwanengesang“ (Schubert). 2018: „An die ferne Geliebte“ (Beethoven). Leitung des Neuen Künstlerforums www.kuenstlerforum.at.
Konzertveranstalter (ab 1989): Engagement von über 200 Ensembles, die z. T. Weltkarriere gemacht haben: z. B. Till Fellner (Klavier), Klarinettist u. Komponist Jörg Widmann, Weltgeiger Maxim Vengerov, Wr. Ensembles: JESS-Trio, Flieder-Trio, etc. Viele mitwirkende junge Musiker sind heute Mitglieder der Wr. Philharmoniker, Staats- und Volksoper, etc. Als Jurymitglied des Brahmswettbewerbes (seit 2006) engagiert E. Lintner regelmäßig Preisträgerensembles, er leitet seit 2010 den Internat. Dostal-Gesangswettbewerb.
Dr. Kyungok Park
Kyungok Park studierte an der „Seoul National University“. Nachdem sie mehrere Wettbewerbe in Korea gewonnen hatte, wurde sie „DAAD-Stipendiatin“ der deutschen Regierung und studierte an der Detmolder Staatlichen Musikhochschule bei Prof. A. Navarra. Im Jahre 1982 ging sie in die Vereinigten Staaten, um vorerst an der Yale School of Music bei Prof. Aldo Parisot ihren Mastertitel zu erlangen und in weiterer Folge bei Prof. Bernard Greenhouse und Prof. Timothy Eddy am „SUNY at Stony Brook“ ihre Studien fortzusetzen und mit dem Doktortitel abzuschließen. Sie tritt sowohl als Solistin mit großen Orchestern in Korea auf, hat bereits über 20 Solo Recitals gegeben und ist begehrtes Mitglied verschiedener Kammermusik Ensembles, darunter ihr Streichquartett „Quartet 21“, eines der aktivsten Kammermusik Ensembles in Korea. Es gewann die 1. Osaka International Chamber Music Competititon und gab Konzerte in Japan, Deutschland und Südostasien. Sie unterrichtet mit großer Hingabe an der Hanyang Universität in Korea. Viele ihrer Studenten haben Preise gewonnen. Jeden Sommer gibt sie in Japan beim „Kirishima International Music Festival“ Konzerte und hält Meisterkurse.
TBA
 

Gesang

Erwin Belakowitsch
Erwin Belakowitsch war Solist bei den Wiener Sängerknaben und studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Prof. Ralf Döring und KS Robert Holl. In mehr als sechzig Rollen aus Oper, Operette, Musical und Schauspiel gastierte er an den Staatstheatern Gärtnerplatztheater München, Schwerin, Cottbus, Braunschweig und Kassel, an den Theatern Regensburg, Münster, Luzern, Osnabrück, Magdeburg, am Tiroler Landestheater, am Vorarlberger Landestheater, den Vereinigten Bühnen Bozen, dem Stadttheater Klagenfurt, dem Schauspielhaus Wien, bei den Bregenzer Festspielen und den Seefestspielen Mörbisch. Er war mehrere Jahre Ensemblemitglied am Theater Ulm und am Meininger Staatstheater. Neben vielen anderen Preisen gewann er 2006 den Internationalen Joseph-Suder-Liedwettbewerb und 2010 den Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach. Liederabende und Opernproduktionen führten ihn nach Japan, Korea, Südamerika und Australien, wo er auch als Gesangsdozent an der Sydney University of Music tätig war. Zu seiner Diskographie zählen „Die schöne Müllerin“ und „Drang in die Ferne“ (Gramola records), Gesamtaufnahmen von „Der Bettelstudent“ und „Anatevka“ (oehmsclassics), sowie Lieder und Chansons von Walter Jurman (orlando records).
Angelika Kirchschlager
 
Michael Linsbauer
Michael Linsbauer, geboren in Wien, wuchs in einer musikalischen Familie auf und erlernte ab den Alter von 6 Jahren Violoncello – zunächst an der Musikschule der Stadt Wien und später am Franz Schubert Privatkonservatorium. Mit 16 Jahren wurde er an der Wiener Musikuniversität in den Vorbereitungslehrgang für Konzertfach Sologesang aufgenommen und erhielt eine Gesangsausbildung zunächst bei Prof. Ursula Preier-Raunacher, später bei Prof. Margit Klaushofer und ab 2001 in der Klasse von Prof. Hilda De Groote am damaligen Konservatorium der Stadt Wien. Nach der Matura am Wiener Musikgymnasium Studium der „Kulturwirtschaft“ an der Universität Passau mit Schwerpunkt auf den französischen Kulturraum sowie ab 2003 Studium der Musikpädagogik und Kunstgeschichte, damit einhergehende Fortsetzung der Gesangs- und Celloausbildung – ebenfalls an der Universität Passau.
Nach zahlreichen fachspezifischen Praktika im Bereich des Kulturmanagements Berufseinstieg als Audition Coordinator des Gustav Mahler Jugend Orchesters. Seit 2010 Referent für Musik und Musiktheater im Amt der Niederösterreichischen Landesregierung – gleichzeitig Museumsleiter des „Haydn Geburtshauses Rohrau“. Künstlerischer Leiter der „Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich“ (Musik am Ursprung) seit 2011, der „Haydnregion Niederösterreich“ seit 2017 sowie des „Internationalen Haydn Gesangswettbewerbs für klassisches Lied und Arie“ (seit
2018). Regelmäßige Einladungen als Juror zu internationalen Gesangswettbewerben sowie publizistische Beiträge, insbesondere zur Musikgeschichte und Festivalszene Niederösterreichs.
Univ. Prof. Mag. Dr. Barbara Moser
Barbara Moser konzertiert als Solistin regelmäßig bei bedeutenden Festivals wie den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen und dem Schleswig-Holstein Musikfestival, in den USA und im asiatischen Raum, mit bekannten Orchestern wie der Academy of St. Martin in the Fields und dem Dallas Symphony Orchestra. Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sie sich auch intensiv der Kammermusik und der Liedbegleitung und konzertiert mit Sängern wie Annette Dasch, Natalie Dessay, Placido Domingo, Michael Schade und Mara Zampieri. Ihre Diskographie umfaßt neun Solo-CDs sowie mehrere Kammermusik- und Lied-CDs. Zu ihren Lehrern zählten Heinz Medjimorec, Rudolf Buchbinder und Elisabeth Schwarzkopf. Seit 1999 unterrichtet sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, hat sich 2005 habilitiert und 2007 ein Doktoratsstudium mit einer Disseration über Verzierungen in Bellinis Oper La Sonnambula abgeschlossen. Erhältlich in Buchform beim VDM-Verlag.
Prof. Benno Schollum
Studium und ab 1983 Lehrtätigkeit an der Wiener Musikhochschule (heute Universität für Musik). Zahlreiche Konzerte u.a. mit Yehudi Menuhin, Vladimir Fedoseyev, Manfred Honeck, Mstislav Rostropovich. Mit Menuhin und Sinfonia Varsovia CDs mit Haydns „Schöpfung“, Händels „Messias“, der 9. Beethoven u. Schubert-Messen. Mit Fedoseyev und dem Tchaikovsky Orchester Moskau Tchaikovskys „Jolanta“, sowie „Wilhelm Busch in Wort und Ton“ (Russell Ryan/Stephan Paryla) und die „Winterreise“ mit Graham Johnson. In der Verfilmung des „Freischütz“ von C.M. Weber (www.huntersbride.com) spielt er neben Juliane Banse, Olaf Bär, Franz Grundheber, René Pape u.a. den Kuno. Er ist Autor des in New York erschienenen Buches „German for Singers“.
KS Prof. Helmut Wildhaber
Studium in Graz, wurde 1980 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, 1990 zum Kammersänger ernannt. Helmut Wildhaber gilt als Spezialist auf dem Gebiet des Oratoriums und Liedgesanges. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen von Lieder- und Arienabenden geben davon Zeugnis.

Korrepetitor*innen

Chizu Miyamoto (Violine)
Chizu Miyamoto wurde in Nagano, Japan geboren. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie mit vier Jahren bei ihrer Mutter. Sie studierte Konzertfach Klavier an der Toho-Gakuen Musikuniversität in Tokio, einer der renommiertesten Musikhochschulen Japans und machte ihre Abschlüsse in den Fächern Konzertfach, Pädagogik und Musiktheorie. Im Anschluss wurde sie Klavier- und Musiktheorielehrerin an der Kawai-Musikschule in Nagano. Sie war Gründungsmitglied des Suzaka-Klaviertrios. Um künstlerisch neue Impulse zu erhalten, kam sie 2001 nach Wien um am Konservatorium der Stadt Wien bei Dr. Johannes Jess-Kropfitsch Instrumentalkorrepetition und Kammermusik beim Altenbergtrio zu studieren. Sie schloss 2005 mit einstimmiger Auszeichnung der Jury ab. Chizu Miyamoto war offizielle Korrepetitorin bei renommierten internationalen Meisterkursen und Wettbewerben wie dem Johannes Brahms-Wettbewerb in Pörtschach, dem Fritz Kreisler Violin Wettbewerb in Wien, der Tibor Varga Violin Competition Sion in der Schweiz, den Wiener Meisterkursen, der Sommerakademie im Mozarteum (Salzburg), den Masterclasses auf Burg Feistritz, dem Estate Musicale in Portogruaro (Italien), dem Eilat Musicfestival (Israel), Rachlin and Friends (Dubrovnik), den Special Easter Masterclasses in Morges und Blonay (Schweiz), dem Nagano Aspen Music Festival, dem Miyazaki Music Festival, Japan u.a. 2010 wurde ihr beim Internationalen Violinwettbewerb „David Oistrach“ in Moskau das Diplom für ausgezeichnete Klavierbegleitung verliehen. Chizu Miyamoto spielt häufig Kammermusik in den unterschiedlichsten Besetzungen und gibt regelmäßig Solokonzerte in Japan und Europa. Seit 2005 ist sie Korrepetitorin an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien.
Yuki Sunamura (Viola)
Die japanische Pianistin Yuki Sunamura erhielt bereits als Kind Instrumentalunterricht an der Toho Gakuen School of Music. Im Alter von 14 Jahren übersiedelte sie nach Europa, um ihre musikalische Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fortzuführen, die sie mit dem Klavier Konzertfachdiplom 2014 bei Wolfgang Watzinger abschloss.
In der Folge absolvierte sie zur Vervollkommnung ihrer Ausbildung postgraduale Lehrgänge bei Christopher Hinterhuber und Barbara Moser. Yuki Sunamura ist Preisträgerin mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe, so etwa bei Prima La Musica (1. Preis), beim Internationalen Young-Pianists-Chopinwettbewerb in Estland, beim Münchner Klavierpodium, beim Concorso Internationale Virtri sul Mare an der Costa Amalfi und einigen anderen.Sie konzertiert als Solistin ebenso wie als Kammermusikerin regelmäßig in Europa und Asien bei renommierten Festivals und in angesehenen Konzertreihen. Im Jahr 2017 nahm sie gemeinsam mit der Flötistin Yumi Yamano die CD „Sammlung zeitgenössicher Flötenwerke“ für Belta Records auf. Im selben Jahr trat sie mit Christopher Hinterhuber als Klavierduo in Tokio auf und im Sommer 2018 absolvierte sie als Solistin des 1. Klavierkonzerts op.11 von Chopin eine Tournee durch Italien mit dem spanischen Jove Orquestra Simfonica de Castello. 2019 erschien ihre
Einspielung der Sonaten von César Franck und Claude Debussy mit der Geigerin Alexandra Tirsu auf CD. Seit nunmehr zwei Jahren ist sie als Pianistin sowie Dolmetscherin an der Kusatsu International Summer Music Academy in Kusatsu engagiert.
Dr. Pantelis Polychronidis (Cello)
 
Hedayet Djeddikar (Gesang)
Hedayet Jonas Djeddikar, geboren in Basel, konzertiert bei Konzertreihen und Festivals wie dem Yehudi Menuhin-Festival in Gstaad, der styriarte Graz, dem Eppaner Liedsommer, und dem Rheingau Musik Festival. Neben der Repertoirepflege gilt sein besonderes Interesse der Entdeckung selten gespielter Werke. Rundfunkaufnahmen entstanden für den SWR, den BR, den HR, den WDR, den Schweizer SR2 und den ORF.

Eine Gesamtaufnahme der Lieder Clara Schumanns, eingespielt an ihrem eigenen Flügel, erschien für Naxos, verschiedene Aufnahmen wurden u.a. bei OehmsClassics und Thorofon veröffentlicht., zuletzt Anfang 2019 „Deutsche Winterreise“ mit u.a. den Sprechern Jens Harzer, Eva Mattes und Birgitta Assheuer beim Label speak low. Seit vielen Jahren ist er dem ARD-Musikwettbewerb und dem Johannes Brahms-Wettbewerb als offizieller Begleiter verbunden.

Er wirkt als Dozent bei Meisterkursen in Europa, China und Japan und unterrichtet an den Musikhochschulen in Frankfurt und Mannheim. Seine Ausbildung erhielt er bei der Bonner Pianistin Rose Marie Zartner, außerdem an den Musikhochschulen in Frankfurt bei Charles Spencer, Rainer Hoffmann und Eugen Wangler, in Karlsruhe bei Hartmut Höll, sowie in zahlreichen Meisterkursen, u.a. bei Dietrich Fischer – Dieskau, Wolfram Rieger und Helmut Deutsch.