Jury

Violine | Viola | Cello | Gesang | Korrepetition

Violine

Eszter Haffner
Eszter Haffner, 1969 in Budapest geboren, kam bereits mit 13 Jahren in die Begabten-Klasse an der Budapester Musikakademie zu Professoren wie András Kiss, Ferenc Rados und György Kurtág. Nach dem Abschluß ihres Studiums in Budapest setzte sie dieses an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Gerhard Schulz und Josef Sivó fort und erhielt 1993 ihr Diplom mit einstimmiger Auszeichnung und dem Würdigungspreis des Kulturministeriums. 1995 absolvierte sie in Holland ein Gaststudium bei Viktor Libermann und Philip Hirschhorn sowie 1987-1995 verschiedene Meisterkurse bei Lorand Fenyves, Sándor Végh, Alberto Lysy, Tibor Varga und Igor Ozim. Seit 2002 ist sie Professorin an der Kunstuniversität Graz. 1993 gründete sie mit Teresa Turner Jones und Rudolf Leopold das Haffner Trio und hat mit diesem Ensemble bereits mehrere CDs mit Werken von Martinu, Kodaly, Schönberg, Beethoven, Schubert, Brahms und Mozart aufgenommen. Weiters spielte sie Mozarts Sinfonia concertante (mit Bettina Gradinger) und im Auftrag der Oesterreichischen Nationalbank eine CD mit Schubert, Schumann und Eisler (mit Christian Schuster) ein.
Anna Kandinsky
Die in Moskau geborene Geigerin Anna Kandinsky absolvierte ihre Musikstudien am Moskauer Konservatorium, an der Musikhochschule Bern und postgradual am Royal College of Music in London bei den Professoren Elisabeth Gilels, Abraham Shtern, Valerij Klimov und Igor Ozim. Aus mehreren internationalen Wettbewerben ging sie erfolgreich hervor, unter anderem gewann sie Erste Preise bei der Münchner Konzertgesellschaft und beim Yehudi-Menuhin-Wettbewerb 1991 in Paris. In der Folge wurde sie von Lord Yehudi Menuhin zur Zusammenarbeit eingeladen; neben regelmäßigem Unterricht bei dem großen Geiger ebneten gemeinsame Tourneen und Konzerte durch ganz Europa den Weg für ihre solistische Karriere.
Als Solistin Auftritte mit renommierten Orchestern wie den St. Petersburger Philharmonikern und dem Royal Philharmonic Orchestra London auf. Sie gastiert in der Londoner Wigmore Hall und im Barbican Centre, in der Philharmonie am Gasteig und in der Münchener Residenz, in der Moskauer und der St. Petersburger Philharmonie, in der Tonhalle Zürich und im Wiener Konzerthaus ebenso wie bei den Festivals von Schleswig- Holstein, Edinburgh, Newcastle, Kopenhagen, Bad Kissingen und bei der Salzburger Mozartwoche. Auf Einladung von Valerij Gergiev konzertierte sie bei den „Weißen Nächten“ in St. Petersburg sowie im finnischen Mikkeli und brachte dort unter Gergievs Leitung Alban Bergs Violinkonzert zur Aufführung. Regelmäßige Auftritte mit Yuri Bashmet bei seinem Fetival auf der Insel Elba stehen ebenso im Kalender der Künstlerin wie Konzerte mit dem Moskauer Kammerorchester unter seinem künstlerischen Leiter Alexander Rudin. Viele Jahre gastierte Anna Kandinsky auf Einladung von Natalia Gutman beim Internationalen Oleg Kagan Musikfestival Tegernsee. Gidon Kremer lud sie zu seinem Kammermusikfest Lockenhaus ein. Mit seiner Kremerata Baltica spielte sie solistisch wie auch kammermusikalisch in sämtlichen Konzerthäusern Europas. Zu ihren Kammermusikpartnern zählen neben Gidon Kremer und Natalia Gutman auch Künstlerkollegen wie András Schiff, Lars Vogt, Mikhail Rudy, Nobuko Imai und Miklós Perényi. In Österreich arbeitet die Wahlwienerin vor allem mit dem Altenberg-Trio und dem Pianisten Christopher Hinterhuber regelmäßig zusammen. Außerdem ist sie Gründungsmitglied des Streichtrios „Impression III“, das sich vorwiegend der Aufführung von Werken europäischer und russischer zeitgenössischer Komponisten widmet. Anna Kandinsky war 2004 bis 2012 Lehrbeauftragte für Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, seit 2012 ist sie als Professorin für Violine mit der Leitung einer Solistenklasse am Joseph Haydn-Konservatorium im Österreichischen Eisenstadt betraut, weiters hält sie Gastprofessuren am Londoner Royal College of Music und am Shanghai Conservatory. Als Dozentin wird sie regelmäßig zu Meisterkursen für Violine von Westeuropa über Russland bis Asien eingeladen, unter anderem an die Hochschule für Musik Saarbrücken, zur Sommermusik Altensteig/Stuttgart und zum japanischen Osaka Music-Festival, Jurorin bei internationalen Wettbewerben in England, Russland und Italien (u.a. „Concorso R. Lipizer“, „London-Gates-Competition“, „Jampolsky-Competition“ etc.). Durch die Familie Razumovsky und die gleichnamige Gesellschaft wurde Anna Kandinsky zur Primaria des in Wien beheimateten Razumovsky-Quartetts berufen. Anna Kandinsky spielt eine Violine von Nicolas Lupot, Paris 1806.
Elisabeth Kropfitsch
Elisabeth-Jess-Kropfitsch wirkt seit Jahrzehnten als Solistin mit bedeutenden Orchestern in den wichtigsten Musikzentren der Welt. Ihr Violinspiel ist geprägt von der Schule des berühmten Geigers Wolfgang Schneiderhan, bei welchem sie – nach frühen Wettbewerbssiegen – ihr Studium fortsetzte und ihre Diplomprüfung an der Wiener Musikhochschule mit Auszeichnung ablegte. CDs von ihr erschienen bei EMI, Hungaroton und Gramola. Als Primaria des JESS-Trio-Wien gibt Elisabeth Kropfitsch seit 1993 jede Saison 6 Abonnementkonzerte im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses. Sie konzertiert auf ihrer Violine „d’Elia 1751” von Giambattista Guadagnini. Seit 2011 ist Mag. PD Elisabeth Kropfitsch Universitätsprofessorin im Konzertfach Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Orfej Simic
Nach der Ausbildung am Belgrader Musikgymnasium setzte der in Mostar geborene Violinist sein Studium 1982 in der Klasse von Marina Jaschwili an der berühmten Moskauer Tschaikovski-Musikhochschule fort. Während des Studiums wurde er bei nationalen Wettbewerben vier Mal mit dem 1. Preis ausgezeichnet. 1987 gewann er den 2. Preis beim Internationalen Studentenwettbewerb in Moskau sowie den Preis für die beste Interpretation russischer Musik. 1989 folgte der Studienabschluss (Diplom mit Auszeichnung) sowie die Übersiedlung nach Österreich. 1993 bekam er das Eastern Trust Foundation-Stipendium für ein Aufbaustudium (advanced solo studies) bei David Takeno an der Guildhall School of Music in London, welches Simic erfolgreich abschloss. Orfej Simic wurde vom London Symphony Orchestra, der „Barbican Virtuosi“ und dem Kammerorchester „Academy of St. Martin in the Fields“ engagiert wo er mit den berühmten Solisten und Dirigenten musiziert hat: Anne Sophie Mutter, Itzhak Perlman, Gidon Kremer, Efim Bronfman, Sir Colin Davies, Mariss Jansons, Sir Georg Solti, u.a. Er ist sowohl als Solist als auch in verschiedenen Kammermusikensenbles tätig. Auftritte in Österreich, Deutschland, Russland, Bulgarien, Frankreich, Großbritanien, im ehemaligen Jugoslawien, Ungarn und auf den Philippinen folgten. Mitwirkung bei Musikfestivalen wie Carintischer Sommer, Schubertiade, Styriarte und anderen. Orfej Simic lebt in Klagenfurt und bekleidet die Position des Stimmführers der 1. Violingruppe im Kärntner Sinfonieorchester.
Andreas Vierziger
Andreas Vierziger arbeitet als künstlerischer und strategischer Berater im Musikbereich und kooperiert international mit Festivals, Konzertveranstaltern, Orchestern, CD Labels, Bildungseinrichtungen und anderen Institutionen. In seiner vorangehenden Zeit als Artist Manager war er für mehrere renommierte Musiker und GRAMMY Preisträger verantwortlich. Als gefragter Vortragender wurde er an weltweit renommierte Universitäten eingeladen, unter vielen anderen die Paris-Sorbonne, Tokyo University for the Arts, Helsinki Sibelius Akademie, Royal Academy of Music Kopenhagen, Zürcher Hochschule der Künste, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er einem Lehrauftrag nachgeht. Er war im Vorstand der Camerata Salzburg und Juror in mehr als 20 internationalen Musikwettbewerben, darunter etwa der Internationale Johannes Brahms Wettbewerb in Österreich, Fulbright Concerto Competition in den USA und Karol Szymanowski International Music Competition in Polen.

Viola

Jerzy Kosmala
Jerzy Kosmala genießt den Ruf eines erstklassigen Bratschisten, sowohl in Bezug auf seine Unterrichtstätigkeit als auch auf seine Auftritte in Konzertsälen, die ihn durch ganz Europa, durch die frühere Sowjetunion, Kanada, Nord- und Südamerika, Asien und Südafrika führten. Aufnahmen seines Spiels erschienen bei Orion, Vox/MGM und Centaur. Er ist häufiger Gast bei den berühmtesten Festspielen, bei internationalen Viola-Kongressen, an Universitäten und Akademien. Dr. Kosmala ist Jurymitglied bei praktisch allen renommierten internationalen Violawettbewerben. Darüberhinaus hat Dr. Kosmala zahlreiche Kompositionen für Viola adaptiert und veröffentlicht und viele zeitgenössische Werke uraufgeführt, wovon einige speziell für ihn geschrieben wurden. Kosmala war ehemals Schüler und Assistent des legendären William Primrose und anderer Meister und Absolvent der Krakow Academy of Music, der Eastman School of Music und der Indiana University. Er übt sein Lehramt an der Universität von California, Irvine aus. Jiri Kosmala war zudem während mehrerer Dekaden Gastprofessor an der Royal Academy of Music in London.
Gareth Lubbe
Prof.  Gareth Lubbe, geb. 1976 in Johannesburg, Südafrika, erhielt seine erste musikalische Ausbildung am Klavier und an der Geige im Alter von vier Jahren. Nur fünf Jahre später gab er in Johannesburg als Geiger sein Debut mit Orchester, es folgten zahlreiche Preise bei regionalen und nationalen Wettbewerben. Er konzertierte ebenso als Pianist mit dem Radio Symphonieorchester von Südafrika und dirigierte das Johannesburg Symphonieorchester. Von 1995 bis 2001 folgten ein Violinstudium an der Musikhochschule Köln und Kammermusikstudien beim Alban Berg Quartett. Nach dem Diplom schloss er ein Violastudium bei Barbara Westphal an der Musikhochschule Lübeck an. 2006 und 2007 war Gareth Lubbe Solobratscher in der Königlich Flämischen Philharmonie in Antwerpen unter Phillippe Herreweghe bevor er nach Leipzig ging, wo er als Solobratscher im Gewandhausorchester und als Dozent im Hauptfach Viola an der Musikhochschule tätig war. Lubbe gastiert solistisch und als Kammermusiker weltweit. Er folgte Einladungen des Mahler Chamber Orchestra als Solobratscher, mit dem er unter Dirigenten wie Claudio Abbado und Daniel Harding regelmäßig konzertierte. Darüber hinaus ergaben sich vor allem auf dem Gebiet der Kammermusik immer wieder neue Kontakte zu PartnerInnen wie Claudio Bohorquez, Daishin Kashimoto, Alexander Lonquich, Fazil Say, Adrian Brendel und Baiba Skride. Seit 1996 pflegt Gareth Lubbe eine intensive Zusammenarbeit mit dem neuseeländischen Multiinstrumentalisten und Komponisten Hayden Chisholm, mit dem er seitdem in zahlreichen Teilen der Welt aufgetreten ist. Es folgten Kompositionsaufträge des Deutschen Schauspielhauses Hamburg sowie Arbeiten mit der Künstlerin Rebecca Horn. Lubbe war auch Mitglied im Ensemble „Gelber Klang“, bekannt in Europa für die Interpretation zeitgenössischer Werke und für Improvisationsworkshops mit jungen MusikerInnen. Als gefeierter Obertonsänger tritt Gareth Lubbe weltweit auf und leitet Workshops. Im Jahr 2005 folgte er der Einladung des Goethe Instituts zu einem Auftritt beim ethnischen Festival in den Altay Bergen Süd-Sibiriens, wo diese Art der polyphonen Vokaltechnik ein lebendiges Element der Volksmusik ist. Gareth Lubbe ist im April 2013 zum Professor für Viola an die Folkwang Universität der Künste berufen worden.
Alissa Margulis
„The Guardian“ beschreibt Alissa Margulis’ Spiel als „exceptional“, Ivry Gitlis spricht davon als „Erleuchtung” und Martha Argerich nennt sie eine „strong musical personality“. In Deutschland als Tochter bekannter russischer Musiker geboren, studierte Alissa Margulis in Köln mit Zakhar Bron, in Brüssel mit Augustin Dumay sowie in Wien mit Pavel Vernikov. Seit ihrer Kindheit tritt Alissa Margulis regelmäßig als Solistin auf, etwa mit dem English Chamber Orchestra, dem Japan Philharmonic Orchestra, dem Orchestre National d’Ile de France oder dem Orchestra Sinfonica di Milano Giuseppe Verdi, um nur einige zu nennen. Neben ihrer solistischen Tätigkeit ist Alissa Margulis eine begeisterte Kammermusikerin und spielt regelmäßig mit Künstlern wie Martha Argerich, Yuri Bashmet, David Geringas, Ivry Gitlis, Gidon Kremer, Bruno Giuranna, Mischa Maisky, Gabriela Montero, Jean-Guihen Queyras, Alexandre Tharaud, Alexander Lonquich, Polina Leschenko und Lars Vogt.
Diyang Mei
Seit Bratschist Diyang Mei beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2018 fulminant den ersten Preis im Fach Viola, den Publikumspreis sowie mehrere Sonderpreise gewonnen hat, baut er seine internationale Karriere kontinuierlich aus. Zusätzlich zu seinem Sieg beim renommierten ARD- Musikwettbewerb gewann Diyang Mei zahlreiche weitere erste Preise bei internat. Wettbewerben, so auch beim Internationalen Instrumental Wettbewerb für Viola in Markneukirchen (2017), beim Internationalen Max Rostal Musikwettbewerb für Viola in Berlin (2015), beim Kulturkreis Gasteig Musikpreis für Streicher in München (2015), beim 19. Internationalen Brahms Musikwettbewerb für Viola in Österreich (2012), bei IVC Young Artist Competition in Rochester (2012) und beim 10. Internationalen Viola- und Violoncellowettbewerb in Villa de Llanes, Spanien (2008). Seit 2018 wird Diyang Mei zudem als BBT Artist vom Londoner Borletti- Buitoni Trust gefördert. Zu den Musikern, denen bisher diese wichtige Förderung zuteil wurde, zählen Nicolas Altstaedt, Gautier Capuçon, Veronica Eberle, Sol Gabetta, Vilde Frank, Antoine Tamestit and Kathia Buniatishvili. Als Solist trat Diyang Mei u.a. mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem SWR Symphonieorchester Stuttgart, dem Münchner Kammerorchester, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Scottish Chamber Orchestra,  den  Münchner  Symphonikern  sowie  bei  den  Festspielen Mecklenburg- Vorpommern, den Schwetzinger SWR Festspielen, beim Schwarzwald Musikfestival und beim Mozartfest in Würzburg auf. Als gefragter Kammermusiker trat Diyang Mei inzwischen mit zahlreichen international bekannten Künstlern auf, unter ihnen Günter Pichler, Gerald Schultz, Ana Chumachenco, Sabine Meyer, Christoph Prégardien and Nobuko Imai. Seit 2019 ist  Diyang Mei zudem Stimmführer bei den Bratschen der Münchner Philharmoniker. Im Herbst 2019 erschien das erste Solo- Album des jungen Musikers, mit dem er sich den Gattungsschwestern Chaconne und Passacaglia bzw. Werken von Bach, Biber, Hindemith, Britten und Ligeti gewidmet hat.
Nora Romanoff-Schwarzberg
Geboren in New York und aufgewachsen in Wien, führt Nora Romanoff-Schwarzberg die musikalische Tradition ihrer Familie in der vierten Generation. Als Bratschistin sticht Nora Romanoff-Schwarzberg durch ihre mitreißende künstlerische Ausstrahlung hervor und gastiert regelmäßig auf internationalen Bühnen. Sowohl als Solistin wie auch als Kammermusikerin trat sie bereits in renommierten Häusern und bei Festivals wie dem Wiener Musikverein sowie dem Wiener Konzerthaus, der Salle Pleyel in Paris, DeSingel Antwerpen, dem Progetto Martha Argerich in Lugano, dem Heidelberger Frühling, Sommets Musicaux de Gstaad und den Salzburger Festspielen auf.Zu ihren Kammermusikpartnern zählen herausragende Musiker wie Martha Argerich, Mischa Maisky, Gabriela Montero, Renaud Capuçon, Lilya Zilberstein, Lily Maisky, Sergey Nakariakov, Henning Kraggerud, Enrico Dindo und Ivry Gitlis. Sie ist Begründerin und künstlerische Leiterin des PODIUM festival Mödling, das zum internationalen Netzwerk der PODIUM festivals gehört. CD-Einspielungen erfolgten für Naxos und Gramola sowie im Rahmen der Reihe „Martha Argerich and Friends“ bei EMI Classics und Warner Classics und wurden mehrfach für die GRAMMY-Awards nominiert. Meisterkurse gab sie bereits in den USA, Israel, Slowenien, Norwegen und China – sie doziert regelmäßig an der Barratt-Due Akademie in Oslo und am Royal College in London.

Cello

Alexander Bouzlov
Alexandre Bouzlov ist einer der talentiertesten Cellisten der nächsten Generation, ein Künstler, der die russische Schule ehrenvoll auf den weltweit führenden Musikveranstaltungen repräsentiert. 1983 in Moskau geboren, absolvierte er seine Studien an der Music School und am College des Moskauer Tschaikowsky Staatskonservatoriums. 2006 graduierte er am Moskauer Konservatorium. Bereits ein Jahr zuvor hatte er den 2. Preis in einem der prestigeträchtigsten Musikwettbewerbe Europas – dem Intertnationalen ARD Cello-Wettbewerb in München errungen. 2007 gewann er im 13. Internationalen Tschaikovsky Wettbewerb die Silbermedaille und darüber hinaus den Preis für die beste Interpretation eines Werkes von Tschaikovsky sowie den Spezialpreis der Mstislav Rostropovich und Galina Vishnevskaya-Foundation. Ein Jahr später gewann Alexandre Bouzlov den 2. Preis beim 63. Internationalen Cello Wettbewerb in Genf, dem ältesten Cello-Wettbewerb Europas. Zu den wichtigsten Erfolgen der jüngsten Zeit zählt seine Teilnahme am Emanuel Feuermann Cello-Wettbewerb in Berlin im November 2010, bei dem er den Grand Prix und den Publikumspreis erhielt. Alexandre Bouzlov unterrichtet zurzeit am Moscow Tschaikovsky Konservatorium. Er ist außerdem Assistent von Professor Natalia Gutman und hält Meisterkurse sowohl in Europa als auch in den USA. Alexandre Bouzlov ist mit vielen namhaften russischen Ensembles aufgetreten: Sein Debut fand an der renommierten Carnegie Hall im Jahr 2005 statt. Im Mai des gleichen Jahres spielte er auf der Gala im Lincoln Center in New York mit dem Orchester St Luke’s unter dem Dirigenten Leonard Slatkin. Alexandre Bouzlov nimmt an internationalen Festivals teil, spielt häufig als Mitglied von Kammermusik Ensembles mit russischen, amerikanischen, französischen und japanischen Musikern. Der Cellist hat Aufnahmen für russische TV- und Radiostationen eingespielt und an Aufnahmen für Rundfunkanstalten in Deutschland, der Schweiz, Frankreich, den USA und Österreich mitgewirkt.
Catalin Ilea
Catalin Ilea ist Professor an der Universität der Künste in Berlin. Geboren 1940 in Rumänien, studierte er Cello bei Georg Jarosievici, einem Schüler von Julius Klengel und Dimitrie D. Dinicu, einem Schüler Diran Alexanians. Er absolvierte die Musik-Akademie Bukarest mit Auszeichnung und wurde 1. Solocellist der Bukarest Philharmonie George Enescu. Im Laufe der folgenden Jahre erhielt er vier erste Preise bei internationalen Wettbewerben sowie Kritikerpreise 1992 und 2001. 1977 wurde Deutschland seine neue Heimat. Er gibt regelmäßig Meisterkurse u. a. in Deutschland, Belgien, Italien und Polen. Er war viele Jahre Mitglied des Ensembles Musica Nova, des Bukarest-Trios (zusammen mit Stefan und Valentin Gheorghiu) sowie des Sharon-Quartetts. Bereits in seiner Jugend hatte Catalin Ilea ein breites Solorepertoire, das alle musikalischen Stilrichtungen umfasste und heute eines der umfassendsten seines Fachs ist. Er spielt auf allen großen Bühnen Europas, Nordamerikas und Asiens, wo seine Konzerte durch „verblüffende Sensibilität, Autorität und Leichtigkeit“ Aufmerksamkeit erregen. Ilea bleibt seinem Stil treu, indem er ihn fortwährend verändert. Jede Interpretation unterscheidet sich von der vorangegangenen. Immer wieder betrachtet er die Dinge aus unterschiedlichen Perspektiven und zwingt so sein Publikum zu ständigem Umdenken. Seine Konzerte sind ungewöhnlich, er provoziert die Vorstellungskraft seiner Hörer. Catalin Ilea hat über 20 CDs und Schallplatten eingespielt, darunter J. S. Bachs Solosuiten und Gambensonaten, die Cellosonaten von Brahms, Franck und Enescu, die Cellokonzerte von d´Albert, Schumann, Wilhelm Berger, Bottesini und Offenbach sowie die Symphonie Concertante von Enescu.
Balázs Kakuk
Balázs Kakuk unterrichtet Cello und Kammermusik an der Franz Liszt Musikhochschule und am Béla Bartók Konservatorium in Budapest. Studium und Konzertfachdiplome mit Auszeichnung an den Musikhochschulen in Wien und Budapest. 1978 Wettbewerbssieger beim Flamand Festival in Brügge mit dem Barockquartett Collegium Musicum Budapest. Weltweite Konzertreisen, zahlreiche Schallplatten-, Rundfunk und Fernsehaufnahmen.
Johannes Kropfitsch
Studium an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Prof. Hans Graf und Prof. Hans Petermandl. Weitere Studien bei Stanislav Neuhaus, Wilhelm Kempff und Alexander Jenner. Konzertdiplom mit einstimmiger Auszeichnung; erster Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe. Solist, Kammermusiker und Pianist des JESS–TRIO–WIEN. Seit 1998 Leiter einer Klasse künstlerischer Ausbildung und ab September 2008 Vorstand der Abteilung für Tasteninstrumente an der Konservatorium Wien Privatuniversität.
Ernst Lintner
Ernst Lintner studierte an der Akademie Wien (heute: Universität für Musik) Lied bei Prof. Erik Werba, Oper bei Prof. A. Kolo, R. Holtenau, KS Renate Holm und KS A. Korn. Bühnenauftritte: Sou Chong (Land des Lächelns), 1. Fremder (Vetter aus Dingsda), Alfred (Fledermaus), Sigmund (Walküre), Alte Oper in Frankfurt, Oper Gent, Oper Antwerpen, SF Berlin 9. Symphonie v. Beethoven etc. Zusammenarbeit: NÖ Tonkünstlerorchester, Stadttheater Baden, STPH Rheinland-Pfalz, Slowak. Philharmonie, SWF-Rundfunkorchester, ND Philharmonie, Frankfurter Symphoniker, Gothaer Philharmonie, etc. Sakralmusik Wr. Festwochen (Konzerthaus, Musikverein): Te Deum (Bruckner; Bizet), Stabat Mater (Rossini; Dvořák), Missa in Gloria (Puccini), Schöpfung (J. Haydn), etc.
Liederabende: 1996, 2008: Wr. Festwochen, Atzenbrugg, Pörtschach. 2015: Wien (Schubert, Schumann, Brahms, R. Strauss). 2017: im Eroica Saal „Schwanengesang“ (Schubert). 2018: „An die ferne Geliebte“ (Beethoven). Leitung des Neuen Künstlerforums www.kuenstlerforum.at.
Konzertveranstalter (ab 1989): Engagement von über 200 Ensembles, die z. T. Weltkarriere gemacht haben: z. B. Till Fellner (Klavier), Klarinettist u. Komponist Jörg Widmann, Weltgeiger Maxim Vengerov, Wr. Ensembles: JESS-Trio, Flieder-Trio, etc. Viele mitwirkende junge Musiker sind heute Mitglieder der Wr. Philharmoniker, Staats- und Volksoper, etc. Als Jurymitglied des Brahmswettbewerbes (seit 2006) engagiert E. Lintner regelmäßig Preisträgerensembles, er leitet seit 2010 den Internat. Dostal-Gesangswettbewerb.

Gesang

Erwin Belakowitsch
Erwin Belakowitsch war Solist bei den Wiener Sängerknaben und studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Wien bei Prof. Ralf Döring und KS Robert Holl. In mehr als sechzig Rollen aus Oper, Operette, Musical und Schauspiel gastierte er an den Staatstheatern Gärtnerplatztheater München, Schwerin, Cottbus, Braunschweig und Kassel, an den Theatern Regensburg, Münster, Luzern, Osnabrück, Magdeburg, am Tiroler Landestheater, am Vorarlberger Landestheater, den Vereinigten Bühnen Bozen, dem Stadttheater Klagenfurt, dem Schauspielhaus Wien, bei den Bregenzer Festspielen und den Seefestspielen Mörbisch. Er war mehrere Jahre Ensemblemitglied am Theater Ulm und am Meininger Staatstheater. Neben vielen anderen Preisen gewann er 2006 den Internationalen Joseph-Suder-Liedwettbewerb und 2010 den Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerb in Pörtschach. Liederabende und Opernproduktionen führten ihn nach Japan, Korea, Südamerika und Australien, wo er auch als Gesangsdozent an der Sydney University of Music tätig war. Zu seiner Diskographie zählen „Die schöne Müllerin“ und „Drang in die Ferne“ (Gramola records), Gesamtaufnahmen von „Der Bettelstudent“ und „Anatevka“ (oehmsclassics), sowie Lieder und Chansons von Walter Jurman (orlando records).
Helena Dearing
Helena Dearing studierte an der Musikuniversität Wien bei Luise Scheit, Joseph Mertin, Erik Werba und Helmut Deutsch. Darüber hinaus absolvierte sie ein Studium bei Nikolaus Harnoncourt und René Jacobs an der Scola Cantorum in Basel. Sie gab zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, Konzertreisen in fast alle europäische Länder sowie Japan und USA. Außerdem hat sie auf vielen Festivals in ganz Europa und den USA konzertiert und mit namhaften Künstlern wie Norman Shetler, Manfred Honeck, Carlos Kalmar, René Jacobs, Jörg Ewald Dähler, Johann Sonnleitner, Claus Christian Schuster, Clemens Zeilinger, Eduard Kutrowatz, dem Altenberg Trio Wien, der Haydn Sinfonietta, der Haydn – Akademie Eisenstadt, der Capella Academica Wien, der Capella Istropolitana Bratislava, dem Göttinger Symphonieorchester, dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester u.v.a. zusammengearbeitet. Helena Dearing blickt auf 35 Jahre Unterrichtserfahrung als Stimmbildnerin an der Musikuniversität Wien zurück. 10 Jahre lang war sie Künstlerische Leiterin des „Brahmsfestes“ in Mürzzuschlag. Derzeit leitet sie die Schubertiaden der Schubert-Gesellschaft auf Schloß Atzenbrugg, zu welchen auch die Brahms Wettbewerbs Preisträger Alexander Grassauer und Theresa Zisser-Dax eingeladen wurden.
Angelika Kirchschlager
Die österreichische Mezzo-Sopranistin Angelika Kirchschlager gehört international zu den herausragenden Sängerinnen ihres Fachs. Seit Jahren singt die gebürtige Salzburgerin an den grossen Opern- und Konzerthäusern der Welt und stellt dabei immer wieder ihre grosse stimmliche Vielfalt, ihre einfühlsame Interpretationsfähigkeit, aber auch ihre Wandelbarkeit eindrucksvoll unter Beweis. In Hosenrollen wie der des Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro oder als Octavian in Strauss’ Rosenkavalier hat sie international Massstäbe gesetzt.  Aber auch neben Mozart und Strauss sorgt sie in Titelparien wie in Pelléas et Mélisande oder in Brittens The Rape of Lucretia international für Furore. Unvergessen ihre Interpretation der Sophie in Nicholas Maws Oper Sophie’s Choice. 2007 wurde Angelika Kirchschlager zur seinerzeit jüngsten Kammersängerin der Wiener Staatsoper ernannt, 2009 zum Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London. Sie arbeitete als Professorin am Salzburger Mozarteum sowie an der Kunstuniversität Graz und gibt regelmäßig internationale Meisterkurse. Im Mai 2013 wurde sie von der Europäischen Kulturstiftung Pro Europa für  ihren Beitrag zum Erhalt des Kulturguts der klassischen Musik, sowohl auf der Bühne als auch in der Nachwuchsförderung, mit dem Europäischen Kulturpreis ausgezeichnet. Bei der Austria 2014 Gala, wurde sie von der Zeitung Die Presse in der Kategorie ‚Kulturerbe‘ zur Österreicherin des Jahres ernannt, 2015 wurde sie bei den „Look! Women of the Year Awards“ zur Frau des Jahres gewählt.Mit besonderer Aufmerksamkeit widmet sich Angelika Kirchschlager dem Lied- und Konzertgesang. Auftritte führen sie in die grossen Konzertsäle in Europa, Japan und den USA. Ihr umfangreiches Repertoire reicht dabei von Bach, Brahms, Debussy und Korngold, über Mahler, Mendelssohn und Rossini, bis Schubert, Schumann, Strauss, Weill und Wolf. 2010 gewann sie ihren vierten ECHO Klassik mit ihrer CD „Robert Schumann: Lieder“, als Liedaufnahme des Jahres. Zu ihren aktuellen Einspielungen gehören u.a. Liederalben mit Werken von Mahler, Brahms und Liszt. Für die Liszt Einspielung wurde sie in London mit dem BBC Music Magazine Award 2013 ausgezeichnet. Darüberhinaus ist sie GRAMMY Preisträgerin.Viele wichtige Dirigenten haben Angelika Kirchschlagers Karriere bisher begleitet zu denen neben Sir Simon Rattle auch Riccardo Muti, Seiji Ozawa, Claudio Abbado, Sir Colin Davis, James Levine, Kurt Masur, Kent Nagano und Donald Runnicles gehören. Dementsprechend zu hören war sie u.a. an Häusern wie der Mailänder Scala, dem Royal Opera House in London, der Metropolitan Opera in New York, der Opera Bastille in Paris, der Wiener und Münchner Staatsoper, den Salzburger Festspielen, der Deutschen Oper Berlin, der San Francisco Opera, in der Berliner Philharmonie, im Salle Pleyel sowie der Cité de la Musique in Paris, in Avery Fisher und Carnegie Hall in New York, der Boston Symphony Hall sowie der Barbican und Wigmore Hall in London.
Michael Linsbauer
Michael Linsbauer, geboren in Wien, wuchs in einer musikalischen Familie auf und erlernte ab den Alter von 6 Jahren Violoncello – zunächst an der Musikschule der Stadt Wien und später am Franz Schubert Privatkonservatorium. Mit 16 Jahren wurde er an der Wiener Musikuniversität in den Vorbereitungslehrgang für Konzertfach Sologesang aufgenommen und erhielt eine Gesangsausbildung zunächst bei Prof. Ursula Preier-Raunacher, später bei Prof. Margit Klaushofer und ab 2001 in der Klasse von Prof. Hilda De Groote am damaligen Konservatorium der Stadt Wien. Nach der Matura am Wiener Musikgymnasium Studium der „Kulturwirtschaft“ an der Universität Passau mit Schwerpunkt auf den französischen Kulturraum sowie ab 2003 Studium der Musikpädagogik und Kunstgeschichte, damit einhergehende Fortsetzung der Gesangs- und Celloausbildung – ebenfalls an der Universität Passau. Nach zahlreichen fachspezifischen Praktika im Bereich des Kulturmanagements Berufseinstieg als Audition Coordinator des Gustav Mahler Jugend Orchesters. Seit 2010 Referent für Musik und Musiktheater im Amt der Niederösterreichischen Landesregierung – gleichzeitig Museumsleiter des „Haydn Geburtshauses Rohrau“. Künstlerischer Leiter der „Serenadenkonzerte des Landes Niederösterreich“ (Musik am Ursprung) seit 2011, der „Haydnregion Niederösterreich“ seit 2017 sowie des „Internationalen Haydn Gesangswettbewerbs für klassisches Lied und Arie“ (seit 2018). Regelmäßige Einladungen als Juror zu internationalen Gesangswettbewerben sowie publizistische Beiträge, insbesondere zur Musikgeschichte und Festivalszene Niederösterreichs.
Barbara Moser
Barbara Moser konzertiert als Solistin regelmäßig bei bedeutenden Festivals wie den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen und dem Schleswig-Holstein Musikfestival, in den USA und im asiatischen Raum, mit bekannten Orchestern wie der Academy of St. Martin in the Fields und dem Dallas Symphony Orchestra. Neben ihrer solistischen Tätigkeit widmet sie sich auch intensiv der Kammermusik und der Liedbegleitung und konzertiert mit Sängern wie Annette Dasch, Natalie Dessay, Placido Domingo, Michael Schade und Mara Zampieri. Ihre Diskographie umfaßt neun Solo-CDs sowie mehrere Kammermusik- und Lied-CDs. Zu ihren Lehrern zählten Heinz Medjimorec, Rudolf Buchbinder und Elisabeth Schwarzkopf. Seit 1999 unterrichtet sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, hat sich 2005 habilitiert und 2007 ein Doktoratsstudium mit einer Disseration über Verzierungen in Bellinis Oper La Sonnambula abgeschlossen. Erhältlich in Buchform beim VDM-Verlag.
Benno Schollum
Studium und ab 1983 Lehrtätigkeit an der Wiener Musikhochschule (heute Universität für Musik). Zahlreiche Konzerte u.a. mit Yehudi Menuhin, Vladimir Fedoseyev, Manfred Honeck, Mstislav Rostropovich. Mit Menuhin und Sinfonia Varsovia CDs mit Haydns „Schöpfung“, Händels „Messias“, der 9. Beethoven u. Schubert-Messen. Mit Fedoseyev und dem Tchaikovsky Orchester Moskau Tchaikovskys „Jolanta“, sowie „Wilhelm Busch in Wort und Ton“ (Russell Ryan/Stephan Paryla) und die „Winterreise“ mit Graham Johnson. In der Verfilmung des „Freischütz“ von C.M. Weber (www.huntersbride.com) spielt er neben Juliane Banse, Olaf Bär, Franz Grundheber, René Pape u.a. den Kuno. Er ist Autor des in New York erschienenen Buches „German for Singers“.
Helmut Wildhaber
Studium in Graz, wurde 1980 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, 1990 zum Kammersänger ernannt. Helmut Wildhaber gilt als Spezialist auf dem Gebiet des Oratoriums und Liedgesanges. Zahlreiche Rundfunkaufnahmen von Lieder- und Arienabenden geben davon Zeugnis.

Korrepetitor*innen

Chizu Miyamoto (Violine)
Chizu Miyamoto wurde in Nagano, Japan geboren. Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie mit vier Jahren bei ihrer Mutter. Sie studierte Konzertfach Klavier an der Toho-Gakuen Musikuniversität in Tokio, einer der renommiertesten Musikhochschulen Japans und machte ihre Abschlüsse in den Fächern Konzertfach, Pädagogik und Musiktheorie. Im Anschluss wurde sie Klavier- und Musiktheorielehrerin an der Kawai-Musikschule in Nagano. Sie war Gründungsmitglied des Suzaka-Klaviertrios. Um künstlerisch neue Impulse zu erhalten, kam sie 2001 nach Wien um am Konservatorium der Stadt Wien bei Dr. Johannes Jess-Kropfitsch Instrumentalkorrepetition und Kammermusik beim Altenbergtrio zu studieren. Sie schloss 2005 mit einstimmiger Auszeichnung der Jury ab. Chizu Miyamoto war offizielle Korrepetitorin bei renommierten internationalen Meisterkursen und Wettbewerben wie dem Johannes Brahms-Wettbewerb in Pörtschach, dem Fritz Kreisler Violin Wettbewerb in Wien, der Tibor Varga Violin Competition Sion in der Schweiz, den Wiener Meisterkursen, der Sommerakademie im Mozarteum (Salzburg), den Masterclasses auf Burg Feistritz, dem Estate Musicale in Portogruaro (Italien), dem Eilat Musicfestival (Israel), Rachlin and Friends (Dubrovnik), den Special Easter Masterclasses in Morges und Blonay (Schweiz), dem Nagano Aspen Music Festival, dem Miyazaki Music Festival, Japan u.a. 2010 wurde ihr beim Internationalen Violinwettbewerb „David Oistrach“ in Moskau das Diplom für ausgezeichnete Klavierbegleitung verliehen. Chizu Miyamoto spielt häufig Kammermusik in den unterschiedlichsten Besetzungen und gibt regelmäßig Solokonzerte in Japan und Europa. Seit 2005 ist sie Korrepetitorin an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien.
Yuki Sunamura (Viola)
Die japanische Pianistin Yuki Sunamura erhielt bereits als Kind Instrumentalunterricht an der Toho Gakuen School of Music. Im Alter von 14 Jahren übersiedelte sie nach Europa, um ihre musikalische Ausbildung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fortzuführen, die sie mit dem Klavier Konzertfachdiplom 2014 bei Wolfgang Watzinger abschloss. In der Folge absolvierte sie zur Vervollkommnung ihrer Ausbildung postgraduale Lehrgänge bei Christopher Hinterhuber und Barbara Moser. Yuki Sunamura ist Preisträgerin mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe, so etwa bei Prima La Musica (1. Preis), beim Internationalen Young-Pianists-Chopinwettbewerb in Estland, beim Münchner Klavierpodium, beim Concorso Internationale Virtri sul Mare an der Costa Amalfi und einigen anderen.Sie konzertiert als Solistin ebenso wie als Kammermusikerin regelmäßig in Europa und Asien bei renommierten Festivals und in angesehenen Konzertreihen. Im Jahr 2017 nahm sie gemeinsam mit der Flötistin Yumi Yamano die CD „Sammlung zeitgenössicher Flötenwerke“ für Belta Records auf. Im selben Jahr trat sie mit Christopher Hinterhuber als Klavierduo in Tokio auf und im Sommer 2018 absolvierte sie als Solistin des 1. Klavierkonzerts op.11 von Chopin eine Tournee durch Italien mit dem spanischen Jove Orquestra Simfonica de Castello. 2019 erschien ihre Einspielung der Sonaten von César Franck und Claude Debussy mit der Geigerin Alexandra Tirsu auf CD. Seit nunmehr zwei Jahren ist sie als Pianistin sowie Dolmetscherin an der Kusatsu International Summer Music Academy in Kusatsu engagiert.
Pantelis Polychronidis (Cello)
Dr. Pantelis Polychronidis hat mit einigen der bedeutendsten Künstler unserer Zeit studiert. Er hat sein Doktorat in „Collaborative Piano“ (Liedbegleitung/Operncoaching/Kammermusik) an der Universität von Michigan, USA unter Martin Katz gemacht. Wahrend der Zeit in Michigan hat er die Gesangsklasse von Shirley Verrett begleitet. Weiters hat er Liedbegleitung mit Charles Spencer in Wien studiert, sowie Kammermusik und Solo Klavier mit Roswitha Heintze. Sehr wichtigen Einfluss auf sein künstlerisches Wesen hatten auch Eric Schneider und Maxim Mogilevsky sowie Meisterkurse mit Nicolai Petrov, Bernard Ringeissen, Paul Badura Skoda, Lazar Berman und Martino Tirimo. Seit 2014 ist er Senior Lecturer für Korrepetition (Bereich Musikdramatik) an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien, und unterrichtet auch am Vienna Konservatorium. Davor war Dr. Polychronidis als Assistant Professor in Residence an der Universität von Nevada, USA, tätig, und 2012 war er Visiting Professor of Music an der Universität von Michigan. Er ist auch einer der offiziellen Liedbegleiter bei der “International Hans Gabor Belvedere Singing Competition” und beim Internationalen Hilde Zadek Gesangswettbewerb.
Hedayet Djeddikar (Gesang)
Hedayet Jonas Djeddikar, geboren in Basel, konzertiert bei Konzertreihen und Festivals wie dem Yehudi Menuhin-Festival in Gstaad, der styriarte Graz, dem Eppaner Liedsommer, und dem Rheingau Musik Festival. Neben der Repertoirepflege gilt sein besonderes Interesse der Entdeckung selten gespielter Werke. Rundfunkaufnahmen entstanden für den SWR, den BR, den HR, den WDR, den Schweizer SR2 und den ORF.Eine Gesamtaufnahme der Lieder Clara Schumanns, eingespielt an ihrem eigenen Flügel, erschien für Naxos, verschiedene Aufnahmen wurden u.a. bei OehmsClassics und Thorofon veröffentlicht., zuletzt Anfang 2019 „Deutsche Winterreise“ mit u.a. den Sprechern Jens Harzer, Eva Mattes und Birgitta Assheuer beim Label speak low. Seit vielen Jahren ist er dem ARD-Musikwettbewerb und dem Johannes Brahms-Wettbewerb als offizieller Begleiter verbunden. Er wirkt als Dozent bei Meisterkursen in Europa, China und Japan und unterrichtet an den Musikhochschulen in Frankfurt und Mannheim. Seine Ausbildung erhielt er bei der Bonner Pianistin Rose Marie Zartner, außerdem an den Musikhochschulen in Frankfurt bei Charles Spencer, Rainer Hoffmann und Eugen Wangler, in Karlsruhe bei Hartmut Höll, sowie in zahlreichen Meisterkursen, u.a. bei Dietrich Fischer – Dieskau, Wolfram Rieger und Helmut Deutsch.