Programmentwurf 2023

Kleinere Änderungen sind zu erwarten!

Violine

Allgemeine Hinweise:

  • Bei Zeitüberschreitung bricht der Vorsitzende den Auftritt ab.
  • Wiederholungen sind in eigener Verantwortung so zu wählen, dass die vorgegebene Zeit nicht überschritten wird.
  • Bach, Mozart, Paganini op. 1 sowie die Sonaten sind nach dem URTEXT zu spielen.
  • Erfahrene Klavierbegleiter stehen kostenlos zur Verfügung, können aber auch mitgebracht werden.
  • Bitte bereiten Sie für das Preisträgerkonzert ein attraktives Stück unter dem Motto Volksmusik (Tanzmusik), wenn möglich mit Bezug zu Ihrer Heimat, von maximal 4-5 Minuten Dauer vor. Gestaltungsvorschläge finden Sie unter § 2.

A) Erste Runde:

  1. Eine Caprice für Violine solo von N. Paganini oder von vergleichbarem Schwierigkeitsgrad.
  2. J. S. Bach: Zwei Tanzsätze ohne Double aus der Partita I, h-Moll, BWV1002
    ODER
    Zwei Tanzsätze aus Partita II, d-Moll, BWV 1004 (nicht Chaconne),
    ODER
    Zwei Tanzsätze aus Partita III, E-Dur (nicht Preludio).
    Hinweis: Es sollte jeweils ein langsamer und ein schneller Satz gewählt werden.

Dauer: 10 Minuten.
Alle Werke der ersten Runden müssen auswendig vorgetragen werden.

B) Zweite Runde:

  1. Erster Satz aus einem Violinkonzert von W. A. Mozart (G-Dur, KV 216; D-Dur, KV 218; A-Dur, KV 219)
  2. Eine Sonate für Violine und Klavier von J. Brahms (G-Dur, op. 78, A-Dur, op. 100, d-Moll, op. 108)
  3. Scherzo c-Moll aus der FAE-Sonate (auswendig) von J. Brahms
    ODER
    ein „Ungarischer Tanz“ von J. Brahms in der Bearbeitung von J. Joachim.

Dauer: etwa 30 Minuten
Konzerte müssen auswendig gespielt werden, bei Sonaten sind Noten erlaubt – ausgenommen die FAE-Sonate.
Hinweis: Die für die 2. Runde gewählten Werke sind vollständig vorzubereiten. Die Jury behält sich vor, vor Beginn der 2. Runde über etwaige, alle Kandidaten betreffende Kürzungen zu entscheiden.

C) Finale mit Orchesterbegleitung:

Eine Orchesterbegleitung im Finale ist weiterhin vorgesehen. Sollte jedoch eine unerwartete Situation eintreten, bitten wir um Verständnis, dass die Finali mit Klavier durchgeführt werden müssen.

Erster Satz und Kadenz aus einem der folgenden Violinkonzerte:

  • L.v. Beethoven, D-Dur, op. 61
    oder
  • J. Brahms,  D-Dur,  op. 77
    oder
  • J. Sibelius, d-Moll, op. 47
    oder
  • P.I.Tschaikowsky, D-Dur, op. 35

Im Finale müssen Konzerte auswendig gespielt werden.

 

Cello

Allgemeine Hinweise:

  • Bei grober Zeitüberschreitung bricht der Vorsitzende den Auftritt ab.
  • Wiederholungen sind in eigener Verantwortung so zu wählen, dass die vorgegebene Zeit nicht überschritten wird.
  • Bitte bringen Sie Notenkopien des für die erste Runde gewählten zeitgenössischen Werks zur Ansicht durch die Jury mit.
  • Erfahrene Klavierbegleiter stehen kostenlos zur Verfügung, können aber auch mitgebracht werden.
  • Bitte bereiten Sie für das Preisträgerkonzert ein attraktives Stück unter dem Motto Volksmusik (Tanzmusik), wenn möglich mit Bezug zu Ihrer Heimat, von maximal 4-5 Minuten Dauer vor. Gestaltungsvorschläge finden Sie unter § 2.

A) Erste Runde:

  1. Präludium aus einer der Suiten Nr. 4, 5 oder 6 von J. S. Bach.
  2. Eine Caprice von A. Piatti oder eine Etüde von D. Popper „Hohe Schule des Violoncellospiels“.
  3. Ein kurzes zeitgenössisches Werk für Violoncello solo (oder Teile daraus) von einer Dauer von höchstens 6 Minuten, z.B.:
    Luciano Berio, Les mots sont allés
    Henri Dutilleux, aus 3 Strophes sur le nom de Sacher
    Krzysztof Penderecki, Per Slava
    oder ein anderes zeitgenössisches Werk von vergleichbarem Schwierigkeitsgrad (Der Komponist muss im 21. Jahrhundert leben oder noch gelebt haben.).

Dauer: 15 Minuten.
Alle Werke der ersten Runde müssen auswendig vorgetragen werden. Ausnahme: Das zeitgenössische Stück. 

B) Zweite Runde:

  • Eine der Sonaten von J. Brahms
    (op. 38, e-Moll oder op. 99, F-Dur oder Sonate in D-Dur (Transkription von op. 78 Nr. 1 G-Dur, die in Pörtschach komponiert wurde)
  • Wählen Sie eine der Sonaten folgender Komponisten:
    – L. v. Beethoven, Sonate Nr. 3, A-Dur, op.69
    – L. Boccherini, Cello Sonate in A-Dur, G. 4
    – A. Dvořák, Rondo in G-Moll, op. 94
    – F. Schubert, „Arpeggione Sonate“

Dauer: 40 Minuten.
In der zweiten Runde sind Noten bei Sonaten erlaubt. Es ist eine Brahms Sonate ZUR GÄNZE einzustudieren, sowie auch das Werk eines der weiteren Komponisten, welche zur Wahl stehen, ZUR GÄNZE. Am Ende der 1. Runde werden die Kandidaten, welche in das Semifinale aufsteigen, informiert, welche/wieviele Sätze des 2. Komponisten die Jury wünscht präsentiert zu bekommen.

C) Finale mit Orchesterbegleitung:

Wählen Sie aus einem der folgenden Cellokonzerte:

  1. J. Haydn, Cellokonzert D-Dur, Ho. VII:2, 1. Satz
  2. A. Dvořák, Cello Konzert, h-Moll, op. 104, 1. Satz
  3. P. I. Tschaikowsky, Variationen über ein Rokokothema, A-Dur op.33

Konzerte müssen auswendig gespielt werden.

Klavier

Allgemeine Hinweise:

  • Alle Werke sind auswendig zu spielen.
  • Bei Zeitüberschreitung bricht der Vorsitzende den Auftritt ab.
  • Wiederholungen sind in eigener Verantwortung so zu wählen, dass die vorgegebene Zeit nicht überschritten wird.
  • Bitte bereiten Sie für das Preisträgerkonzert ein attraktives Stück unter dem Motto Volksmusik (Tanzmusik), wenn möglich mit Bezug zu Ihrer Heimat, von maximal 4-5 Minuten Dauer vor. Gestaltungsvorschläge finden Sie unter § 2.

A) Erste Runde:

Es sind vorzutragen:

  1. Ein Präludium und eine Fuge (zusammengehörig) aus dem „Wohltemperierten Klavier“ von J. S. Bach.
  2. Eine Etüde von F. Chopin aus op. 10 (ausgenommen Nr. 3, 6) oder op. 25 (ausgenommen Nr. 7).
  3. Ein Stück von J. Brahms, zu wählen aus op. 4, 10, 76, 79, 116, 117, 118, 119.

Dauer: 15 Minuten.

B) Zweite Runde:

Es sind vorzutragen:

  • J. Brahms: Variationen: op. 9 oder op. 21 (Nr. 1 und 2) oder op. 24 oder 35 (1. und 2. Heft).
    Hinweis: Von op. 35 kann auch nur das erste oder zweite Heft gespielt werden. In diesem Falle ist das Programm durch op. 21, Nr. 1 oder 2, zu ergänzen. Die Variationen op. 21, Nr. 1, können ohne Wiederholung gespielt werden.

oder

  • J. Brahms: Sonaten: op. 1 oder op. 2 oder op. 5
    Hinweis: Der erste Satz der Sonate Nr 3 op.5 von Brahms sollte aus Zeitgründen ohne Wiederholung gespielt werden.

Dauer: max. 35 Minuten.

C) Finale mit Orchesterbegleitung:

Zur Wahl steht der jeweils erste Satz aus einem der folgenden Klavierkonzerte:

  • J. Brahms, Nr. 1, d-Moll, op. 15
    oder
  • J. Brahms, Nr. 2, B-Dur, op. 83
    oder
  • L.v. Beethoven, Nr. 4, G-Dur, op. 58

Konzerte müssen auswendig vorgetragen werden.