Reglement 2020

Letzte Überarbeitung: 28.06.2020

Bitte lesen Sie die Bestimmungen vor Ihrer Anmeldung genau durch.

Hinweis: Die Bestimmungen haben sich teilweise gegenüber dem Vorjahr geändert.

§ 1 Veranstalter

Johannes-Brahms-Gesellschaft Pörtschach
Seeuferstraße 129
A-9210 Pörtschach
Tel. +43/(0)664/286 49 12
http://www.brahmscompetition.org/
info@brahmscompetition.org

§ 2 Veranstaltungsort, Veranstaltungszeit

Pörtschach und Velden am Wörther See, Kärnten, Österreich.

Anmeldung vor Ort: Samstag, 29. August 2020 für Violine und Viola, Sonntag, 30. August 2020 für Cello and Gesang

Wettbewerbsbeginn: Sonntag, 30. August 2020

Preisträgerkonzert am Sonntag, 6. September 2020, 17 Uhr für alle Preisträger
Ohne Teilnahme am Preisträgerkonzert wird kein Preis verliehen.

Aus Zeitgründen können sich nur erste und zweite Preisträger am Preisträgerkonzert mit einer musikalischen Darbietung präsentieren.

Das Preisträgerkonzert steht im weitesten und besten Sinne unter dem Motto „Volksmusik (Tanzmusik)“. Bitte bereiten Sie für das Preisträgerkonzert ein attraktives Stück unter dem Motto Volksmusik (Tanzmusik), wenn möglich mit Bezug zu Ihrer Heimat, von maximal 4-5 Minuten Dauer vor.

Die im folgenden angeführten Kompositionsarten bzw. Komponisten sind nur als Ideengeber gedacht, für den Fall, dass Ihnen kein ursprüngliches, echtes „Volksstück“ präsent ist. Sie sind  keinesfalls als Vorschrift bzw. Einschränkung gedacht. Wir freuen uns über jede andere gute Wahl:
F. Chopin (Mazurken), A. Dvorak (Slawische Tänze), G. Kreisler, P. de Sarasate, H. Sitt, A. Borodin, J. Hubay, M. Ravel, A. Glazunov. H. Wieniawski, J. Achron, O. Musin, S. Rachmaninoff,…
Selbstverständlich können Sie auch aus dem Wettbewerbsprogramm wählen: Ein Volkslied aus Ihrer Heimat, Brahms Volkslieder, Brahms Ungarische Tänze, Zimbalist Sarasateana und Ähnliches.

§ 3 Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt online über unsere Website
http://www.brahmscompetition.org/anmeldung

Folgende Unterlagen werden zusätzlich zur Anmeldung benötigt und müssen vollständig und zeitgleich übermittelt werden:
• ein Portraitfoto oder Künstlerportrait in Studioqualität für den Wettbewerbskatalog (wird veröffentlicht),
• ein Lebenslauf.

Einschreibgebühr – zu bezahlen bis 15. Juli 2020:
Solo Instrumente: 130,00 Euro
Ensembles: 100,00 Euro pro Mitglied
Lied: 130,00 Euro, für mitgebrachte eigene Liedbegleiter fällt ebenfalls eine Gebühr von 130,00 Euro an, da ein Preis zu gewinnen ist.
Liedbegleiter bzw. Korrepetitoren der anderen Kategorien, welche von der Johannes Brahms Gesellschaft zur Verfügung gestellt werden, sind für die Kandidaten kostenlos.

Die Bezahlung der Einschreibgebühr erfolgt über unsere Website mit gängigen Kreditkarten und Paypal.

Falls Sie die Zahlung mittels Überweisung tätigen wollen, wenden Sie sich bitte an unser Wettbewerbsbüro: info@brahmscompetition.org

Anmeldeschluss: 15. Juli 2020

Die Einschreibgebühr kann bei Rücktritt von der Anmeldung nicht zurückerstattet werden.

Sollten wir aufgrund eines unvorhergesehenen Ereignisses den Wettbewerb absagen müssen, wird die Anmeldegebühr zurückerstattet. Bankspesen können nicht wertattet werden

Die auf dem Anmeldeformular ausgewählten Werke können bis zum 25. Juli 2020 durch andere ersetzt werden.

§ 4 Zulassungsbedingungen

Streicher und Sänger aller Nationen, die den Anforderungen eines internationalen Wettbewerbes entsprechen.

Altersbegrenzung: Teilnehmer müssen im Laufe des Wettbewerbsjahres das 14. Lebensjahr erreichen (Geburtsjahrgang 2006).

Bewerbungen, die den Anforderungen des Wettbewerbs nicht entsprechen, können zurückgewiesen werden. Diese Entscheidungen sind unanfechtbar, Erklärungen dazu werden nicht gegeben.

Die Teilnehmer sind selbst für die Richtigkeit ihres Programms verantwortlich.

Insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass einige Austragungsrunden in Kirchen stattfinden, bitten wir um dem Rahmen angepasste Kleidung.

Die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt auf eigene Rechnung und Gefahr.

§ 5a Klavier

Die Sparte Klavier wird im Jahr 2020 nicht angeboten.

§ 5b Violine

Allgemeine Hinweise:

  • Bei Zeitüberschreitung bricht der Vorsitzende den Auftritt ab.
  • Wiederholungen sind in eigener Verantwortung so zu wählen, dass die vorgegebene Zeit nicht überschritten wird.
  • Bach, Mozart, Paganini op. 1 sowie die Sonaten sind nach dem URTEXT zu spielen.
  • Erfahrene Klavierbegleiter stehen kostenlos zur Verfügung, können aber auch mitgebracht werden.
  • Bitte bereiten Sie für das Preisträgerkonzert ein attraktives Stück unter dem Motto Volksmusik (Tanzmusik), wenn möglich mit Bezug zu Ihrer Heimat, von maximal 4-5 Minuten Dauer vor. Gestaltungsvorschläge finden Sie unter § 2.

A) Erste Runde:

  1. Eine Caprice für Violine solo von N. Paganini oder von vergleichbarem Schwierigkeitsgrad.
  2. J. S. Bach: Zwei Tanzsätze ohne Double aus der Partita I, h-Moll, BWV1002
    ODER
    Zwei Tanzsätze aus Partita II, d-Moll, BWV 1004 (nicht Chaconne),
    ODER
    Zwei Tanzsätze aus Partita III, E-Dur (nicht Preludio).
    Hinweis: Es sollte jeweils ein langsamer und ein schneller Satz gewählt werden.

Dauer: 10 Minuten.
Alle Werke der ersten Runden müssen auswendig vorgetragen werden.

B) Zweite Runde:

  1. Erster Satz aus einem Violinkonzert von W. A. Mozart (G-Dur, KV 216; D-Dur, KV 218; A-Dur, KV 219)
  2. Eine Sonate für Violine und Klavier von J. Brahms (G-Dur, op. 78, A-Dur, op. 100, d-Moll, op. 108)
  3. Scherzo c-Moll aus der FAE-Sonate (auswendig) von J. Brahms
    ODER
    ein „Ungarischer Tanz“ von J. Brahms in der Bearbeitung von J. Joachim.

Dauer: etwa 30 Minuten
Konzerte müssen auswendig gespielt werden, bei Sonaten sind Noten erlaubt – ausgenommen die FAE-Sonate.
Hinweis: Die für die 2. Runde gewählten Werke sind vollständig vorzubereiten. Die Jury behält sich vor, vor Beginn der 2. Runde über etwaige, alle Kandidaten betreffende Kürzungen zu entscheiden.

C) Finale mit Orchesterbegleitung:

Eine Orchesterbegleitung im Finale ist weiterhin vorgesehen. Sollte jedoch eine unerwartete Situation eintreten, bitten wir um Verständnis, dass die Finali mit Klavier durchgeführt werden müssen.

Erster Satz und Kadenz aus einem der folgenden Violinkonzerte:

  • L.v. Beethoven, D-Dur, op. 61
    oder
  • J. Brahms,  D-Dur,  op. 77
    oder
  • J. Sibelius, d-Moll, op. 47
    oder
  • P.I.Tschaikowsky, D-Dur, op. 35

Im Finale müssen Konzerte auswendig gespielt werden.

§ 5c Viola

Allgemeine Hinweise:

  • Bei Zeitüberschreitung bricht der Vorsitzende den Auftritt ab.
  • Wiederholungen sind in eigener Verantwortung so zu wählen, dass die vorgegebene Zeit nicht überschritten wird.
  • Bitte bringen Sie Notenkopien des für die erste Runde gewählten zeitgenössischen Werks zur Ansicht durch die Jury mit.
  • Erfahrene Klavierbegleiter stehen kostenlos zur Verfügung, können aber auch mitgebracht werden.
  • Bitte bereiten Sie für das Preisträgerkonzert ein attraktives Stück unter dem Motto Volksmusik (Tanzmusik), wenn möglich mit Bezug zu Ihrer Heimat, von maximal 4-5 Minuten Dauer vor. Gestaltungsvorschläge finden Sie unter § 2.

A) Erste Runde:

  1. Zwei Tanzsätze (langsam – schnell) aus den Cellosuiten von J. S. Bach (BWV 1007 – 1012),
    oder
    zwei Sätze (langsam – schnell) aus den Sonaten und Partiten für Violine solo von J. S. Bach (BWV 1001–1006),
    oder
    zwei Sätze (langsam – schnell) aus den Suiten für Viola sola von M. Reger (op. 131d). .
  2. Eine Caprice für Viola sola nach freier Wahl von H. Vieuxtemps, F. Herrmann, B. Campagnoli, M. Vieux oder aus den 24 Capricen von N. Paganini.
  3. Ein kurzes zeitgenössisches Werk (oder Teile daraus) für Viola sola ab der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts (z.B. ein Satz aus den Kompositionen P. Hindemith Solosonate, I. Stravinski: Elegie, K. Penderecki: Cadenza, G. Kurtag, B. A. Zimmermann) von ca. 5 – 6 Minuten Dauer

Dauer: max. 15 Minuten.

B) Zweite Runde:

  1. Eine der Sonaten von J. Brahms, op. 120/1 f-Moll oder op.120/2 Es-Dur.
  2. Erster Satz einer der Sonaten von F. Schubert, D 821, „Arpeggione Sonate“; Rebecca Clarke, Viola-Sonate; P. Hindemith, op. 11/4 (inklusive Thema des 2. Satzes)
  3. Ein Konzertstück nach freier Wahl aus der folgenden Liste: N. Paganini: „La Campanella“ (Transkription von W. Primrose), E. Zimbalist: Tango aus „Sarasateana“ (Transciption von W. Primrose); M. Bruch: Romanze, op. 85; C.M. von Weber: Andante und Rondo Ungarese; G. Enescu: Konzertstück
    Für Teilnehmer mit eigenem Klavierbegleiter sind auch andere Konzertstücke von vergleichbarem Schwierigkeitsgrad zulässig.

Konzertstücke sind auswendig vorzutragen, bei Sonaten sind Noten erlaubt.

Dauer: etwa 30 Minuten

C) Finale mit Orchesterbegleitung:

Eine Orchesterbegleitung im Finale ist weiterhin vorgesehen. Sollte jedoch eine unerwartete Situation eintreten, bitten wir um Verständnis, dass die Finali mit Klavier durchgeführt werden müssen.

Wählen Sie aus einem der folgenden Konzerte:

  • Erster Satz aus dem Viola Konzert von B. Bartok
  • Erster Satz und Kadenz des Violakonzertes von K. Stamitz (D-Dur)
  • N. Paganini: Sonata per la Grand Viola

Konzerte müssen auswendig gespielt werden.

§ 5d Cello

Allgemeine Hinweise:

  • Bei Zeitüberschreitung bricht der Vorsitzende den Auftritt ab.
  • Wiederholungen sind in eigener Verantwortung so zu wählen, dass die vorgegebene Zeit nicht überschritten wird.
  • Bitte bringen Sie Notenkopien des für die erste Runde gewählten zeitgenössischen Werks zur Ansicht durch die Jury mit.
  • Erfahrene Klavierbegleiter stehen kostenlos zur Verfügung, können aber auch mitgebracht werden.
  • Bitte bereiten Sie für das Preisträgerkonzert ein attraktives Stück unter dem Motto Volksmusik (Tanzmusik), wenn möglich mit Bezug zu Ihrer Heimat, von maximal 4-5 Minuten Dauer vor. Gestaltungsvorschläge finden Sie unter § 2.

A) Erste Runde:

  1. Präludium aus einer der Suiten Nr. 4, 5 oder 6 von J. S. Bach.
  2. Eine Caprice von A. Piatti oder eine Etüde von D. Popper „Hohe Schule des Violoncellospiels“.
  3. Ein kurzes zeitgenössisches Werk für Violoncello solo (oder Teile daraus).

Dauer: 15 Minuten.
Alle Werke der ersten Runde müssen auswendig vorgetragen werden.

B) Zweite Runde:

  1. Eine der Sonaten von J. Brahms (op. 38, e-Moll oder op. 99, F-Dur).
  2.  F. Schubert, „Arpeggione Sonate“
    oder
    L. v. Beethoven, Sonate Nr. 3, A-Dur, op.69
  3. J. Kropfitsch, Cello Sonate, Toccata: Noten der Toccata (3. Satz) werden nach Anmeldung zur Verfügung gestellt, die gesamte Sonate ist bei Doblinger, Wien: klassik@doblinger.at erhältlich

Dauer: max. 35 Minuten.
In der zweiten Runde sind Noten bei Sonaten erlaubt.
Hinweis: Die Jury behält sich das Recht vor, Ihren Vortrag (Bekanntgabe unmittelbar vor Ihrem Auftritt) auf einzelne Sätze zu beschränken.

C) Finale mit Orchesterbegleitung:

Eine Orchesterbegleitung im Finale ist weiterhin vorgesehen. Sollte jedoch eine unerwartete Situation eintreten, bitten wir um Verständnis, dass die Finali mit Klavier durchgeführt werden müssen.

Wählen Sie aus einem der folgenden Cellokonzerte:

  1. J. Haydn, Cellokonzert D-Dur, Ho. VII:2, 1. Satz
  2. A. Dvořák, Cello Konzert, h-Moll, op. 104, 1. Satz
  3. P. I. Tschaikowsky, Variationen über ein Rokokothema, A-Dur op.33

Konzerte müssen auswendig gespielt werden.

§ 5e Lied

Allgemeine Hinweise:

  • Alle Lieder müssen auswendig und in Originalsprache vorgetragen werden.
  • In Ihrem gesamten Programm dürfen alle gewählten Lieder nur einmal vorkommen, eine Wiederholung eines Liedes in einer anderen Runde ist nicht gestattet.
    Transpositionen sind erlaubt.
  • Bei grober Zeitüberschreitung bricht der Vorsitzende den Auftritt ab.
    Erfahrene Klavierbegleiter stehen kostenlos zur Verfügung, können aber auch mitgebracht werden (zusätzliche Einschreibgebühr, da Preise für die beste Liedbegleitung vergeben werden).
  • Bitte bereiten Sie für das Preisträgerkonzert ein attraktives Stück unter dem Motto Volksmusik (Tanzmusik), wenn möglich mit Bezug zu Ihrer Heimat, von maximal 4-5 Minuten Dauer vor. Gestaltungsvorschläge finden Sie unter § 2.

A) Erste Runde:

Insgesamt sind 3 Lieder vorzubereiten:

  1. Zwei Lieder von J. Brahms:
    Ein Kunstlied und ein Volkslied (aus Deutsche Volkslieder WoO) nach freier Wahl
  2. Wählen Sie EIN Lied aus der Reihe der folgenden Komponisten:
    Josef Matthias Hauer (nur Lieder ab op. 4), Arnold Schönberg (nur Lieder ab op. 2), Anton von Webern (nur Lieder ab op. 3), Robert Schollum („Alltag der Augen“, „Lieder aus dem Wunderhorn“, „Kinderreime“)

Dauer: max. 10 Minuten

B) Zweite Runde:

  1. Zwei Lieder nach freier Wahl von Johannes Brahms
  2. Lieder folgender Komponisten nach freier Wahl:
    Ludwig van Beethoven, Joseph Haydn, Gustav Mahler, Franz Schubert, Clara Schumann, Robert Schumann, Richard Strauss, Hugo Wolf
  3. Ein Volkslied in Ihrer Muttersprache. Bedenken Sie: In diesem Fall ist kein Lied der im Programm genannten Komponisten erlaubt. 

Dauer: max. 15 Minuten

C) Dritte Runde:

  1. Drei Lieder nach freier Wahl von J. Brahms
  2. Weitere Lieder mit freier Komponistenwahl.

Es wird erbeten: Zumindest ein Lied von Beethoven (entweder in der Runde 2 oder in der Runde 3).

Dauer: max. 20 Minuten

§ 5f Kammermusik

Die Sparte Kammermusik wird im Jahr 2020 nicht angeboten.

§ 6 Wertung

Alle Vorträge sind öffentlich. Die Reihenfolge des Auftrittes der Teilnehmer wird durch Losziehung vor jedem Durchgang neu ermittelt.

Die Jury besteht aus den wertenden Jurymitgliedern, die selbst hervorragende Musiker, Pädagogen oder Konzertveranstalter sind.

Die Wertungen der Jury sind öffentlich und werden in Anwesenheit des Publikums und der Kandidaten von jedem Jurymitglied unmittelbar nach dem Vortrag des Teilnehmers abgegeben und mit Punkteschild bekanntgemacht. Die Teilnehmer können ihre Wertung unmittelbar nach ihrem Vortrag sehen.

Es werden die technische Beherrschung des Instrumentes sowie die künstlerische Aussage, jeweils mit Punkten von 0 bis 6 (in Zehntel teilbar), gesondert ersichtlich bewertet und dann addiert.

Falls die Wertung eines Jurymitgliedes um einen ganzen Punkt oder mehr von der nächst höheren oder nächst tieferen Wertung differiert, so wird diese Wertung durch den Vorsitzenden gestrichen.

Jurymitglieder werten gegenwärtige oder ehemalige Schüler nicht.

Die Wertung des ersten Durchganges (A) dient ausschließlich der Ermittlung der Teilnehmer des zweiten Durchganges (B), wird also nicht in die folgenden Runden mitgenommen.

Die Wertung des zweiten Durchganges (B) wird jedoch zur Wertung des Finale (C) hinzugeschlagen. Gewinner und alle anderen Plätze ermitteln sich also aus der Summe des zweiten Durchganges (B) und des Finales (C).

Die Jury kann jedoch durch einstimmigen Beschluss festlegen, dass kein erster Preis vergeben wird und dem Bestplatzierten stattdessen einen zweiten Preis zuerkennen. Der Zweitplatzierte erhält dann den dritten Preis usw. Der Vorsitzende hat eine solche Entscheidung öffentlich zu begründen.

Die Entscheidungen der Jury sind endgültig und unanfechtbar, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

§ 7 Sonstiges

Jeder Teilnehmer verpflichtet sich durch seine Anmeldung, sich während der Dauer des Wettbewerbes von allen beruflichen Verpflichtungen und Konzerten freizuhalten.

Der Veranstalter des Wettbewerbes ist berechtigt, alle Veranstaltungen im Rahmen des Wettbewerbes akustisch, optisch und/oder elektronisch aufzuzeichnen und zur Propagierung des Wettbewerbes zu verwenden. Der Veranstalter behält sich insbesondere das Recht vor, Rundfunk- und Fernsehanstalten die Übertragung, die Aufzeichnung und Sendung aller Wettbewerbsveranstaltungen in Hörfunk, Fernsehen und online zu genehmigen. Für die Wettbewerbsteilnehmer erwachsen hieraus keine Vergütungsansprüche.

Der Veranstalter behält sich vor, Ausschnitte aus den Wettbewerbsdurchgängen und Preisträgerkonzerten für eine CD und/oder DVD zu verwenden, die der Werbung für die Preisträger und der Dokumentation des Wettbewerbes dienen soll. Der Veranstalter behält sich außerdem das Recht vor, die Wettbewerbsbeiträge in klingender Form, selbst oder durch Dritte, auf analogen und/oder digitalen Ton-Datenträgern bzw. als digitalen Download über Online-Musikdienste, gleichgültig in welchem Format oder Verfahren, kommerziell und nicht-kommerziell auszuwerten bzw. auswerten zu lassen und zu verbreiten bzw. verbreiten zu lassen.

Die erforderliche Einverständniserklärung der Teilnehmer gilt mit der Anmeldung zum Wettbewerb als gegeben, das gleiche gilt für die Übertragung der Senderechte. Die Preisträger haben keinen Anspruch auf zusätzliche Vergütung.

Die Preisträger verpflichten sich, ohne Honorar an dem Preisträgerkonzert mitzuwirken.

Die Wettbewerbsorganisation übernimmt keinerlei Haftung für die Instrumente und das Eigentum der Teilnehmer.

Durch das Absenden des Anmeldeformulars erklärt sich der Teilnehmer/die Teilnehmerin mit allen Punkten der Wettbewerbsbestimmungen einverstanden.

Bei Unstimmigkeiten gilt der Text der deutschen Fassung.